Einreicher 2016

Die Gewinner waren:

• Commit - PatInnen für UMF
in der Kategorie Organisationen/Vereine/Unternehmen
• Quartier für Väter mit langer Anreise
in der Kategorie Einzelpersonen
• Kiyou - Du und deine Rechte
in der Kategorie Initiativen/Projekte von Kindern und Jugendlichen/Schulklassen/Bildungseinrichtungen
• Ärztliche Kommunikation m. Kindern u. Jgdl.
Sonderpreis

Kategorie Organisationen/Vereine/Unternehmen

Projekt "Kindergruppe Waldweg"

Wer sind wir?
Wir sind ein NÖ - Tagesbetreuungseinrichtung mit dem Sitz in Oberwölbling.
Wir sind eine Gruppe von Menschen, die durch die Begeisterung an Pädagogik
und der Entfaltung von Kindern in der Natur, zusammengefunden hat.
2 ausgebildete Kindergartenpädagoginnen sowie zertifizierte
WaldpädagogInnen, Natur- und Wildnistrainer, Kräuterpädagogen, Frauen und
Männer aus der Gemeinde Wölbling bzw. Umgebung stellen unser Team.

Wer sind wir?
Wir sind ein NÖ - Tagesbetreuungseinrichtung mit dem Sitz in Oberwölbling.
Wir sind eine Gruppe von Menschen, die durch die Begeisterung an Pädagogik und der Entfaltung von Kindern in der Natur, zusammengefunden hat.
2 ausgebildete Kindergartenpädagoginnen sowie zertifizierte WaldpädagogInnen, Natur- und Wildnistrainer, Kräuterpädagogen, Frauen und Männer aus der Gemeinde Wölbling bzw. Umgebung stellen unser Team.

Was wollen wir?
Unsere Beobachtung im pädagogischen Berufsfeld, welche nun auch nach außen in die Medien getragen wird, teilen wir mit vielen Anderen.
Kinder mit besonderen Bedürfnissen, machen es manchmal dem Betreuungspersonal nicht leicht, Ruhe zu bewahren und den vorgesehenen Ablauf einzuhalten. ADHS, ADS, Hyperaktivität sowie stark ausgebildetes
Aggressions- bzw. Gewaltpotenzial sind oftmals die Diagnose. Es sind jedoch großteils besonders sensible bzw. aktive Kinder, die Bewegungsbedarf bzw. Raum brauchen.
Der Wald ist ein geeigneter Platz für einige Kinder, auch für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Beispielsweise der Fettleibigkeit bzw. Unbeweglichkeit kann am Kindergartenplatz Wald entgegen gewirkt werden. Bewegung an der frischen Luft, Balance- bzw. Koordinationsübungen sind die beste Prävention und eine Ergotherapie im Kleinkindalter kann vermieden werden.
Auch Naturentfremdung ist durch den tagtäglichen Umgang der Kinder mit der Natur in einem Waldkindergarten unvorstellbar.

Weitere uns als wichtig vorkommende Punkte:
● Stressreduktion
● Förderung der Selbstständigkeit
● Förderung kooperativer Verhaltensweisen (weniger Mobbing).

Unser Ziel:
● ergänzendes Angebot anbieten, innovative Kooperation mit dem
Landeskindergarten
● geförderte Tagesbetreuungseinrichtung des Landes NÖ

Derzeitiges Angebot:
● Tagesbetreuungseinrichtung für 2 - 7 jährige Kinder bzw. bis zum Schuleintritt
● Öffnungszeiten: Montag - Freitag 8.00-12:30 Uhr seit Herbst 2015
● Für eine feste Unterkunft bei Schlechtwetter, das es nicht erlaubt in den Wald zu gehen, haben wir Möglichkeiten die Räumlichkeiten des Gemeinschaftswohnprojektes Miteinander Zukunft bauen
(www.pomali.at) zu nutzen.
● Weiters steht uns ein als Bauwerk bewilligtes 25 m2 großes Tipi mit offener Lagerfeuerstelle zur Verfügung sowie ein Wohnwagen.

Diverses:
● Infoabende, Kennenlerntage, Hospitationsmöglichkeiten und öffentliche Feste für interessierte Eltern und Kinder finden laufend statt.
● Im Internet findet man uns unter​ ​www.waldweg.eu​.
● Weiters haben wir eine Facebook-Seite bzw. diverse Werbematerialien erstellt.
● Regelmäßige Newsletter und Elternbriefe werden ausgesendet

Mögliche Angebote:
● Nachmittagsbetreuung für Kindergarten- bzw. Schulkinder
● Waldspielgruppen (nicht täglich) am Nachmittag für Kindergarten- bzw. Schulkinder
● Ferienbetreuung, Sommerlager, “Indianercamps”, komplementäre Betreuung da wo sie gebraucht wird

Was ist bis jetzt geschehen?
Vereinsgründung:
Den Verein “Waldweg” gründeten wir im Februar 2015. Durch die Vielfalt und unterschiedlichen Kompetenzen unserer Teammitglieder können wir die Tätigkeitsfelder, wie Organisation/Administration, Marketing, Budgetverwaltung und Pädagogik unseres Projektes bestens abdecken.

Waldort:
Es gibt einen Nutzungsvertrag mit dem Verein Gut Landersdorf.
Seit 10 Monaten entwickeln wir stätig unseren Kindergartenplatz im Wald hinter dem Schloss Landersdorf. Dafür zahlen wir eine Miete von 100 Euro im Monat.

Behörde:
Wir sind als Tagesbetreuungseinrichtung vom Land NÖ anerkannt.

Versicherung, Förderung:
Als Verein besitzen wir eine Haftpflicht und Rechtsschutz Versicherung.
Die Personalkostenförderung des Landes NÖ haben wir bis dato noch nicht bewilligt bekommen.
Ohne Unterstützung der öffentlichen Hand kommt es jedoch auch bei sehr effizientem Einsatz der nötigen Mittel und Elternbeiträgen zu keiner Deckung der Personalkosten.

VEREIN WALDWEG
GUT Landersdorf

3124 Oberwölbling
Liliane Schagerl 

0660 322 0 362
office(at)waldweg.eu
www.waldweg.eu

Projekt "Commit - PatInnen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge"

2015 sind dreimal mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach Österreich gekommen als im Jahr zuvor. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) sind Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Eltern geflohen sind oder ihre Eltern auf der Flucht bzw. bereits im Heimatland verloren haben. Aufgrund der traumatischen Erlebnisse der Flucht, der Erlebnisse in ihrem Heimatland und den Verlust der Familie, ist diese Gruppe besonders schutz- und unterstützungsbedürftig.

2015 sind dreimal mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach Österreich gekommen als im Jahr zuvor. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) sind Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Eltern geflohen sind oder ihre Eltern auf der Flucht bzw. bereits im Heimatland verloren haben. Aufgrund der traumatischen Erlebnisse der Flucht, der Erlebnisse in ihrem Heimatland und den Verlust der Familie, ist diese Gruppe besonders schutz- und unterstützungsbedürftig.

Wir wollen umF die Chance geben, Kontakte zur ortsansässigen Bevölkerung und deren sozialem Umfeld zu knüpfen, WegbegleiterInnen im neuen Leben zur Seite gestellt zu bekommen bzw. familiären Anschluss  zu erhalten, die deutsche Sprache zu erlernen und Barrieren und Vorurteile beiderseits abzubauen. Es geht darum, den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, anzukommen und Freundschaften zuschließen und gemeinsam zu wachsen. Die Caritas schafft mit dem Projekt die Möglichkeit die genannten Ziele in einem strukturierten und professionellen Rahmen umzusetzen und Hilfestellungen zu geben, wo Bedarf besteht. Insgesamt werden im Projektzeitjahr 2016 200 Freiwillige für eine Patenschaft gesucht, mittels Workshops auf die Aufgabe vorbereitet und anschließend an Jugendliche vermittelt und bis Jahresende vom Projektteam begleitet.

Patenschaften stärken den interkulturellen Dialog und unterstützen jugendliche Flüchtlinge in der Anfangsphase ihres Lebens in Österreich. Die Jugendliche lernen wichtige Aspekte der österreichischen Kultur und des Zusammenlebens kennen und potentielle interkulturelle Friktionen können verringert werden. Außerdem  trägt eine Patenschaft auch zur Erleichterung der sozialen Integration bei. Die PatInnen stellen überdies MultiplikatorInnen dar, welche ihre positiven Erfahrungen in ihrem Umfeld weitergeben und auf diese Weise zu einem Abbau von Vorurteilen und kulturellen Missverständnissen beitragen.

Nach der Anmeldung über ein Anmeldeformular, in dem Interessen, Erwartungen, Wünsche, etc. abgefragt werden, werden alle Freiwillige zu einem Vorgespräch mit den ProjektmitarbeiterInnen eingeladen. Nach der Auswahl geeigneter PatInnen werden die allgemeine Vorbereitung auf die Aufgaben sowie die Vermittlung von Grundinformationen zum Thema „Asyl in Österreich“ und zu den Themen „Flucht und Trauma“ bzw. „Anforderungen an eine Patenschaft“ vorgenommen. In der Zielgruppe der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge werden ebenfalls Interessierte über die BezugsbetreuerInnen der Wohngemeinschaften angesprochen. In der Folge wird ein Matching von den zwei Zielgruppen vorgenommen. Paten/Patinnen und Jugendliche lernen sich erstmals bei einem gemeinsamen Kennenlernabend in Kleingruppen von 25 Patenschaften kennen. Nachdem sich die Patenschaften gefunden haben, bedarf es der weiteren Begleitung durch das Projektteam und gegebenenfalls der Hilfestellung bei Herausforderungen, die sich für beide Seiten ergeben.
Durch die hauptamtlichen ProjektkoordinatorInnen gewährleistet die Caritas eine professionelle Begleitung aller TeilnehmerInnen (über professionelles Clearing, eine effiziente Koordination der Einsätze, eine fundierte Begleitung in schwierigen Fällen, telefonische Erreichbarkeit, Vernetzungs- und Austausch sowie die Möglichkeit zur Supervision bei Bedarf).

Link zum Projekt:
www.caritas-commit.at

Projekt "Commit - PatInnen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge"
Projekt "Commit - PatInnen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge"
Projekt "Commit - PatInnen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge"
 

Projektverantwortliche:
DSA Sarah SEIWALD, Projektleitung
Mag. Bernhard GITSCHTALER, Projektmitarbeiter
Mag.a Ursula KERMER, Projektmitarbeiterin
Mag.a Carina DEUBNER, Projektassistenz

Projekt "Gruppenpädagogische Begleitung von Kindern/Jugendlichen nach einer Trennung/Scheidung der Eltern"

Jährlich sind in Niederösterreich ca. 2.500 Kinder von der Scheidung ihrer Eltern betroffen, jene Kinder, deren Eltern sich trennen, sind in diesen Zahlen nicht erfasst.
Eine Scheidung oder eine Trennung löst bei Kindern ein Gefühlschaos aus Trauer, Wut, Angst und Schuldgefühlen aus. Sie empfinden sich oft hilflos und ohnmächtig. Über ihre Emotionen und die neue Lebenssituation zu sprechen, fällt ihnen schwer. Alters- und situationsabhängig und je nach Persönlichkeit reagieren sie unterschiedlich. Aggressionen, Zurückgezogenheit, verringerter Selbstwert, Nachlassen der Schulleistungen, Traurigkeit und Verschlossenheit sind Reaktionen der Kinder auf eine für sie sehr schwierige Situation. Auch diejenigen, die scheinbar gar nicht reagieren, sind oft von intensiven Gefühlen betroffen – sie zeigen sie nur nicht.

Jährlich sind in Niederösterreich ca. 2.500 Kinder von der Scheidung ihrer Eltern betroffen, jene Kinder, deren Eltern sich trennen, sind in diesen Zahlen nicht erfasst.
Eine Scheidung oder eine Trennung löst bei Kindern ein Gefühlschaos aus Trauer, Wut, Angst und Schuldgefühlen aus. Sie empfinden sich oft hilflos und ohnmächtig. Über ihre Emotionen und die neue Lebenssituation zu sprechen, fällt ihnen schwer. Alters- und situationsabhängig und je nach Persönlichkeit reagieren sie unterschiedlich. Aggressionen, Zurückgezogenheit, verringerter Selbstwert, Nachlassen der Schulleistungen, Traurigkeit und Verschlossenheit sind Reaktionen der Kinder auf eine für sie sehr schwierige Situation. Auch diejenigen, die scheinbar gar nicht reagieren, sind oft von intensiven Gefühlen betroffen – sie zeigen sie nur nicht.

Unterstützung erhalten die betroffenen Kinder und Jugendlichen bei RAINBOWS. In 14 wöchentlichen Gruppentreffen unter der Leitung einer qualifizierten RAINBOWS-Gruppenleiterin werden alle wichtigen Themen im Zusammenhang mit der Trennung/Scheidung altersgerecht und kreativ bearbeitet. Begleitend zur RAINBOWS-Gruppe finden drei Gespräche mit den Eltern(teilen) statt.

Über RAINBOWS:
Jährlich werden in den RAINBOWS-Gruppen in Niederösterreich etwa 200 Kinder, die von einer Trennung oder Scheidung ihrer Eltern betroffen sind, begleitet. Das entspricht über 4.500 Stunden Begleitung und pädagogische Betreuung!
Ziel von RAINBOWS ist es, die Kinder dabei zu unterstützen, ihre neue Familiensituation anzunehmen und sie auch für zukünftige schwierige Situationen zu stärken.

Worin kann nun RAINBOWS die Kinder stärken und stärkt somit auch ihre Rechte?
o RAINBOWS bietet den Kindern die Möglichkeit, all ihre Gefühle (Wut, Zorn, Angst, Trauer, …) in entsprechender, angemessener Weise auszudrücken. Sie erfahren, dass Gefühle ein wesentlicher Bestandteil ihrer Persönlichkeit sind.
o RAINBOWS hilft den Kindern, Verhaltens- und Bewältigungsstrategien sowie Kommunikationsfähigkeiten zur besseren Problemlösung im Umgang mit den Eltern und anderen Bezugspersonen zu entwickeln. Gerade die Erweiterung dieser Fähigkeit entspricht in hohem Ausmaß dem Kinderrecht auf angemessene Beteiligung und Berücksichtigung in allen das Kind betreffenden Angelegenheiten, in einer seinem Alter und seiner Entwicklung entsprechenden Weise.
o RAINBOWS unterstützt die Kinder dabei, ihre Ressourcen kennen zu lernen und stärkt so ihr Selbstvertrauen. Gemeinsam mit anderen Gleichbetroffenen erweitern sie ihre Möglichkeiten und erproben neue Wege der Bewältigung.
o In der RAINBOWS-Gruppe lernen die Kinder zu erkennen, dass das eigene Wirken und Handeln Grenzen hat - die Entscheidung der Eltern sich zu trennen, liegt nicht im Einflussbereich des Kindes. Gleichzeitig ist es aber wesentlich zu erfahren: „Was kann ich bewirken, wofür bin ich verantwortlich?“

Durch die Teilnahme an einer RAINBOWS-Gruppe wird somit der Selbstwert der Kinder gestärkt, ihre Perspektiven erweitert, die Kommunikationsfähigkeit gefördert sowie ihre Problemlösungskompetenz und Selbstwahrnehmung erhöht.

RAINBOWS stellt in seiner Arbeit folgendes Kinderrecht in den Mittelpunkt:
Artikel 9 der UN Kinderrechtskonvention, Absatz 3.: Die Vertragsstaaten achten das Recht des Kindes, das von einem oder beiden Elternteilen getrennt ist, regelmäßige persönliche Beziehungen und unmittelbare Kontakte zu beiden Elternteilen zu pflegen, soweit dies nicht dem Wohl des Kindes widerspricht.

In der gesamten Haltung von RAINBOWS spiegelt sich wider, dass Kinder – auch nach einer Trennung/Scheidung - ein Recht auf Beziehung und Kontakt zu beiden Elternteilen haben! In den Elternberatungen sowie bei den Elterngesprächen im Rahmen der RAINBOWS-Gruppe und bei den Gesprächen mit dem anderen Elternteil (der nicht an den begleitenden Gesprächen teilnehmen kann) werden den Eltern jene Informationen und Hilfestellungen gegeben, damit sie dieses Recht ihres Kindes umsetzen.

RAINBOWS-Niederösterreich

Mag.a Marion Wallner

Projekt "Initiative notfallmama"

Die Erkrankung eines Kindes stellt eine außergewöhnliche Situation für Familien dar.
Der Bedarf an Unterstützung bei Erkrankung eines Kindes zu Hause ist für die Familien in den letzten Jahren sehr gestiegen. Einerseits können viele Eltern nicht auf die Hilfe der Großeltern zurückgreifen, andererseits steigt der Druck am Arbeitsplatz, denn die Pflegefreistellung ist rasch aufgebraucht.
Hier helfen die Notfallmamas: KiB ist Tag und Nacht für Familien unter 0 664 / 6 20 30 40 telefonisch erreichbar. Eltern melden bei KiB ihren Betreuungsbedarf und es wird dann rasch und regional eine Notfallmama gesucht.
KiB arbeitet hier mit Organisationen, wie dem Hilfswerk oder den mobilen Tagesmüttern und ehrenamtlich engagierten Personen zusammen. Die Personen werden von KiB sorgfältig ausgewählt und fortgebildet.
Dieses Betreuungsnetz wird derzeit in NÖ erweitert, um rasch und Ziel gerichtet helfen und unterstützen zu können.

Die Erkrankung eines Kindes stellt eine außergewöhnliche Situation für Familien dar.
Der Bedarf an Unterstützung bei Erkrankung eines Kindes zu Hause ist für die Familien in den letzten Jahren sehr gestiegen. Einerseits können viele Eltern nicht auf die Hilfe der Großeltern zurückgreifen, andererseits steigt der Druck am Arbeitsplatz, denn die Pflegefreistellung ist rasch aufgebraucht.
Hier helfen die Notfallmamas: KiB ist Tag und Nacht für Familien unter 0 664 / 6 20 30 40 telefonisch erreichbar. Eltern melden bei KiB ihren Betreuungsbedarf und es wird dann rasch und regional eine Notfallmama gesucht. KiB arbeitet hier mit Organisationen, wie dem Hilfswerk oder den mobilen Tagesmüttern und ehrenamtlich engagierten Personen zusammen.
Die Personen werden von KiB sorgfältig ausgewählt und fortgebildet. Dieses Betreuungsnetz wird derzeit in NÖ erweitert, um rasch und Ziel gerichtet helfen und unterstützen zu können.

Zukunftsperspektive:
Unser Ziel ist, dass es ein unterstützendes, Österreich weites Netz für die Versorgung erkrankter Kinder zu Hause gibt, das für alle Familien leistbar ist.

Umsetzungsplan:
1. Ausreichende Information an Eltern über dieses Angebot für Familien in NÖ.
2. Gewinnung von ausreichend regionalen Notfallmamas, Organisieren von Treffen, bei denen sich Eltern, Kinder und Notfallmamas vorab kennenlernen, z.B. im Rahmen von Elternabenden in Schulen oder Kindergärten.
3. Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt.

Vorteile und Verbesserungen durch das Projekt:
Erkrankte Kinder können in Ruhe und Geborgenheit zu Hause gesund werden und das Immunsystem der Kinder kann wieder aufgebaut werden. AlleinerzieherInnen, Kinder aus sozial und finanziell schlechter gestellten Familien und Familien, die kein gutes familiäres Netzwerk haben, sollen auch auf die leistbare Hilfe der Notfallmamas zählen können (Protektion).  

Kinder bekommen die Zeit, die sie zum Gesundwerden benötigen und machen die Erfahrung, dass krank sein „erlaubt“ ist und nicht nur zusätzlichen Stress für die Eltern darstellt. Kinder lernen, auf die Zeichen des Körpers rechtzeitig zu reagieren, sowie einen achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper. Kindern soll das „Recht auf Krankenstand“ gewährt werden. Wenn Kinder die Erfahrung machen, dass Eltern auf die Befindlichkeit des Kindes rasch reagieren, trauen sie sich auch im Krankenhaus eher von ihrem Recht auf Information und Mitbestimmung Gebrauch zu machen (Partizipation).  

Eltern können Familie und Beruf besser vereinbaren und wissen ihr erkranktes Kind gut versorgt, da die Notfallmamas rasch und flexibel einspringen. LehrerInnen und KindergartenpädagogInnen müssen sich nicht um erkrankte Kinder kümmern, andere Kinder werden nicht angesteckt. Der Teufelskreis der raschen Wiederansteckung wird durch ein gestärktes Immunsystem der Kinder unterbrochen. Kinder erkranken nicht so häufig, wenn sie die Möglichkeit haben, z.B.: eine Erkältung ordentlich auszukurieren (Prävention).  

Die Notfallmamas geben ihre Erfahrungen und ihr Wissen an junge Familien weiter.
Freundschaften und neue Beziehungen entstehen, welche insgesamt zum Wohl der
Kinder und zur Entlastung der Familie beitragen. Verlässliche Personen, die Freude
am Umgang mit Kindern haben, können ihre Freizeit im Rahmen des Projekts flexibel
und sinnvoll gestalten. Es entsteht ein Generationen übergreifendes Miteinander, das
sowohl Alt als auch Jung bereichert (Nachhaltigkeit).

Kernbotschaft des Projekts:
„Um ein Kind aufzuziehen bedarf es eines ganzen Dorfes.“

Weiterführende Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.notfallmama.or.at

Initiative notfallmama

Projektverantwortliche in NÖ:
Mag.a Heidelinde Eisingerich-Dillenz, Verein KiB children care

Projekt "Glücksbote"

"Ich bin ein Glücksbote!", so lautet das Motto des Vereins "Glücksbote", der Kinder aus sozial schwachen Familien unterstützt und Freude bereiten will.

Familien aus sozial schwachem Umfeld haben oft Schwierigkeiten mit Ihrem Einkommen auszukommen. Besondere Anlässe wie Geburtstag, Ostern, Nikolaus, Weihnachten oder auch der Schulbeginn erfordern zusätzlichen finanziellen Aufwand, der nicht vorhanden ist.

Rituale und Feste zu feiern ist für Familien und besonders für Kinder sehr wichtig. Sie geben Sicherheit, Orientierung, Geborgenheit und Glücksmomente, an die sie sich lange erinnern können.

"Ich bin ein Glücksbote!", so lautet das Motto des Vereins "Glücksbote", der Kinder aus sozial schwachen Familien unterstützt und Freude bereiten will.

Familien aus sozial schwachem Umfeld haben oft Schwierigkeiten mit Ihrem Einkommen auszukommen. Besondere Anlässe wie Geburtstag, Ostern, Nikolaus, Weihnachten oder auch der Schulbeginn erfordern zusätzlichen finanziellen Aufwand, der nicht vorhanden ist.

Rituale und Feste zu feiern ist für Familien und besonders für Kinder sehr wichtig. Sie geben Sicherheit, Orientierung, Geborgenheit und Glücksmomente, an die sie sich lange erinnern können.

Zielgruppe sind Kinder von 0 bis 15 Jahren, die in Österreich leben. Durch die Zusammenarbeit mit Organisationen, wie z.B. SAM NÖ (Sozialmarkt), WH Sonnenhof, Triestingtaler für Triestingtaler oder dem Hilfswerk Baden, erfährt der Verein von der Bedürftigkeit und den Wünschen der Kinder. Unsere Partner stellen somit den Kontakt zu sozial schwachen Familien her, welche sich aber natürlich auch direkt bei uns melden können. Einziges wichtiges Kriterium für den Erhalt von Unterstützungsleistungen jeder Art ist der Nachweis einer Bedürftigkeit.

Glücksbote ist ein unabhängiger und mildtätiger Verein mit Sitz in Niederösterreich und sammelt:
• Sachspenden
• Geldspenden
• Gutscheine

Gemeinsam mit unseren Förderern organisieren wir
• Flohmärkte,
• Sammelboxen (Süßigkeiten, Spielsachen, Kinderbücher…),
• weitere karitative Events,
wodurch nachstehende Beispielprojekte geplant und umgesetzt werden können. So führt der Verein "Glücksbote" jedes Jahr eine Vielzahl an Projekten durch, wie z.B.
• Osternester
• Nikolosackerl
• Schöne Weihnachten
• Buch Aktionen
• Gutschein-Aktionen

Unsere Ziele sind:
• Glückliche Momente im Jahresverlauf erleben lassen
• Den Glauben an das Gute im Menschen stärken
• Familienbudgets entlasten
• Erinnerungen, die Lächeln ins Gesicht zaubern
• Glückliche und leuchtende Kinderaugen

Projekt "Glücksbote"
Projekt "Glücksbote"
Projekt "Glücksbote"
Projekt "Glücksbote"

Verein zur Förderung sozial schwacher Familien
Erwin Lepuschitz
Präsident 

erwin.lepuschitz(at)gluecksbote.at
http://gluecksbote.at
0681 10402244
http://www.facebook.com/gluecksbote
http://gluecksbote.at/newsletter

Projekt "Erdenkinder"

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, dessen Vorstandsmitglieder auf ehrenamtlicher Basis tätig sind und betreiben zwei Kindergruppen in Krems-Stadt. Unser Schwerpunkt liegt in der ganzheitlichen Betreuung von Kindern unter besonderer Berücksichtigung des Montessori-Konzeptes. Wir betreuen vorzugsweise Kinder berufstätiger Eltern aus Krems und Umgebung im Alter von ein bis sechs Jahren. Derzeit leiten wir zwei Gruppen mit je 15 Kindern. Um Personalkosten, Miete und Instandhaltungen etc. zu finanzieren, sind wir auf Elternbeiträge, Förderungen des Landes, Gemeindeförderungen und Spenden angewiesen.

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, dessen Vorstandsmitglieder auf ehrenamtlicher Basis tätig sind und betreiben zwei Kindergruppen in Krems-Stadt. Unser Schwerpunkt liegt in der ganzheitlichen Betreuung von Kindern unter besonderer Berücksichtigung des Montessori-Konzeptes. Wir betreuen vorzugsweise Kinder berufstätiger Eltern aus Krems und Umgebung im Alter von ein bis sechs Jahren. Derzeit leiten wir zwei Gruppen mit je 15 Kindern. Um Personalkosten, Miete und Instandhaltungen etc. zu finanzieren, sind wir auf Elternbeiträge, Förderungen des Landes, Gemeindeförderungen und Spenden angewiesen.

Da unser Projekt, wie in den folgenden Absätzen dargestellt, wichtige Inhalte der UN-Kinderrechtekonvention erfüllt und auf die Kriterien Partizipation, Nachhaltigkeit, Protektion und Prävention fokussiert, hoffen wir auf eine Berücksichtigung beim „Kinderrechtepreis 2016".

Gemäß unseres Leitgedankens „Hilf mir, es selbst zu tun“ begleiten wir Kinder auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Dabei begegnen wir den Kindern mit Wertschätzung und Achtung. Der Respekt vor der Persönlichkeit des Kindes steht im Vordergrund. Wir bieten keinen zusätzlichen Ort zum passiven Konsumieren, sondern schaffen einen Freiraum, der die Kreativität und Eigenständigkeit der Kinder fördert. Vor allem der soziale Umgang der Kinder untereinander wird entsprechend gefördert und ist geprägt durch gegenseitige Hilfestellung und Unterstützung. Den Kindern Mitbestimmungsmöglichkeiten und ausreichend Raum zu geben, um Eigenverantwortung übernehmen zu können, sind unsere vorrangigen Anliegen. Die Kinder sind aktiv in den Tagesablauf eingebunden und tragen wichtige Entscheidungen mit. So entwickeln Kinder aus sich heraus ein Demokratieverständnis und erlernen Strategien, um Prozesse der Entscheidungsfindung zielorientiert und unter Bedachtnahme von Bedürfnissen der einzelnen Gruppenmitglieder zu vollziehen. Konflikte werden durch freie Meinungsäußerung in einer geordneten Gesprächssituation und damit gewaltfrei gelöst. Bewährt hat sich für uns hierbei das gemeinsame Sitzen an einem „Friedenstisch“ – ein Platz, den Kinder von sich aus aufsuchen, wenn es zu Konfliktsituationen kommt und freiwillig erst wieder verlassen, wenn ein für alle Beteiligten zufriedenstellender Lösungsansatz gefunden ist.

Dass alle Kinder dieselben Rechte haben, ist einer unserer Grundsätze. Dies bezieht sich für uns nicht nur auf das Zusammenleben mit Menschen unterschiedlicher Hautfarbe oder auf den sozialen Hintergrund, sondern auch auf die Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Dabei verstehen wir unter gelungener Integration, dass Rücksichtnahme, Hilfestellungen sowie Eingliederung in Gruppen-, Arbeits- und Spielprozesse für alle Gruppenmitglieder selbstverständlich werden. Seit einigen Jahren arbeiten wir auch eng mit dem Verein „Grenzenlos“ zusammen, der sich der Vermittlung von Volunteers durch das ICYE-Austauschprogramm (International Cultural Youth Exchange) verschrieben hat. Zentrales Anliegen des Vereins ,,Grenzenlos“ ist die Förderung der Völkerverständigung und des Friedens, verbunden mit sozialem Engagement. Durch die Volunteers, die vor allem aus Südamerika kommen, erlernen die Kinder ganz nebenbei den respektvollen Umgang mit anderen Kulturen.

Nachhaltigkeit ist uns nicht nur im Umgang mit den Kindern, sondern auch im Sinne der Vermittlung eines ressourcenschonenden Umgangs mit Lebensmitteln, Wasser usw. wichtig. Einen weiteren Schwerpunkt setzen wir in der Begegnung mit der Natur und mit Tieren. So versorgen die Kinder im Garten Hasen und bewirtschaften selbstständig Obst- und Gemüsebeete.

Wir sehen Kinder als eigenständige Persönlichkeiten und versuchen ihnen im Rahmen des Projekts „Erdenkinder“ ausreichend Raum für Mitbestimmung zu geben und ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Urteilsfähigkeit zu stärken. Dadurch erschließen sich zuvor ungeahnte Möglichkeiten eines demokratischen Zusammenlebens, das geprägt ist durch den respektvollen Umgang miteinander. In unserem Tagesablauf sind es oft wir Pädagoginnen, die von den Kindern lernen dürfen und nicht umgekehrt …

Projektverantwortliche:
Elisabeth Steiner, Obfrau des Vereins Montessori-Haus Krems „Erdenkind“ und pädagogische Leiterin

Projekt "Fotoprojekt im Rahmen der Wissenswerkstatt"

Im Rahmen der Wissenswerkstatt wurde mit einem Fotoprojekt begonnen, welches den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einige Grundkompetenzen, die auch in der Wissenswerkstatt vermittelt werden, abverlangt.
Es wurde begonnen, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Antlas Ges.m.b.H. zu fotografieren.
Die Jugendlichen, die Interesse an Fotographie und kreativem Gestalten haben, wurden zu diesem Projekt hinzugezogen. Durch selbständige Kontaktaufnahme mit den verschiedenen Abteilungen der Antlas Ges.m.b.H. durch E-Mail und Telefon, wurde die Kommunikation mit fremden Personen geschult.
Die Jugendlichen mussten selbständig Termine mit verschiedensten Personen koordinieren und fixieren – einschließlich Verwaltung und Geschäftsführung.

Fotoprojekt im Rahmen der Wissenswerkstatt Im Rahmen der Wissenswerkstatt wurde mit einem Fotoprojekt begonnen, welches den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einige Grundkompetenzen, die auch in der Wissenswerkstatt vermittelt werden, abverlangt. Es wurde begonnen, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Antlas Ges.m.b.H. zu fotografieren. Die Jugendlichen, die Interesse an Fotographie und kreativem Gestalten haben, wurden zu diesem Projekt hinzugezogen. Durch selbständige Kontaktaufnahme mit den verschiedenen Abteilungen der Antlas Ges.m.b.H. durch E-Mail und Telefon, wurde die Kommunikation mit fremden Personen geschult. Die Jugendlichen mussten selbständig Termine mit verschiedensten Personen koordinieren und fixieren – einschließlich Verwaltung und Geschäftsführung.

Des Weiteren wurde zu jeder Abteilung ein passender Hintergrund gestaltet und ein Schild gebastelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten sich überlegen, wie sie die jeweilige Einrichtung der Antlas Ges.m.b.H. seriös repräsentieren und Ideen dafür entwickeln. Parallel dazu wurde ein Jugendlicher auf einer digitalen Spiegelreflexkamera eingeschult. Durch den Einsatz von neuen Medien eigneten sie sich selbständig das notwendige Wissen dafür an.

Die Jugendlichen haben bereits drei Abteilungen der Antlas Ges.m.b.H. fotografiert. Sie mussten den Ablauf des Fotografierens selbständig koordinieren und die einzelnen Personen richtig platzieren. Geplant ist, dass die Jugendlichen in der zweiten Hälfte des Jahres die Fotos mithilfe verschiedener Computerprogramme wie Photoshop etc.in Rahmen eines Workshops bearbeiten, sodass diese letztendlich auf der Homepage der Antlas Ges.m.b.H. veröffentlicht werden können.

Beschreibung des Moduls Wissenswerkstatt 2016
Ziel der Wissenswerkstatt ist es, Jugendlichen jene Kompetenzen zu vermitteln, die sie für einen erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben benötigen. Die Schwerpunktsetzung liegt hierbei nicht nur auf theoretischem Wissen, sondern auch auf persönlichkeitsbildenden und lebenspraktischen Elementen. . Der Großteil der Jugendlichen hat sehr schlechte Erfahrungen in der Schule, deshalb wird besonders auf einen wertschätzenden und motivierenden Umgang geachtet. Besonders die Freude am Erlernen muss geweckt werden, damit ein erfolgreicher Lernprozess von statten gehen kann.

Durch eine breite Methodenvielfalt wird versucht, die Jugendlichen individuell und adäquat zu fordern und zu fördern, denn innere Differenzierung gestaltet sich in der Arbeit mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als unumgänglich. Deshalb werden unterschiedliche Angebote gesetzt, um den Fähigkeiten der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gerecht zu werden. Eine Mischung aus verschiedenen Methoden (Freiarbeit, Frontalunterricht, Alternativ-Pädagogik, eigenverantwortliches Lernen, bewegtes Lernen etc.) und Settings (Einzel-/Gruppensetting, Aufteilung der Gruppen, Interessensgruppen etc.) sichert den Lernertrag im Rahmen des Moduls „Wissenswerkstatt“.

Der Ausgleich von schulischen Defiziten ist von großer Bedeutung, um gute Voraussetzungen für das Nachholen eines Pflichtschulabschlusses oder das Absolvieren eine Berufsschule zu schaffen. Großer Wert wird jedoch auch auf lebenspraktische und persönlichkeitsbildende Elemente gelegt, um das Arbeiten in einem Team und das selbständige Leben in späterer Hinsicht zu erleichtern. Besonders die Auseinandersetzung mit lebenspraktischen Fragestellungen (Wie mietet man eine eigene Wohnung?; Wie funktioniert denn ein Konto? etc.) war in den letzten sechs Monaten ein Schwerpunkt. Themenübergreifendes Arbeiten eignete sich hierfür hervorragend, da das Berechnen von Mieten, das Abschließen von Verträgen etc. einen fundierten Umgang mit den Kulturtechniken verlangt beziehungsweise voraussetzt. Ein wichtiger Aspekt dieses Themenschwerpunkts war der richtige Umgang mit Geld. Gerade diese Thematik kristallisierte sich als besonders wichtig heraus, da die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchwegs Probleme mit der Handhabung ihrer Finanzen haben und leicht den Überblick verlieren. Durch das Kennenlernen verschiedener Zahlungsmöglichkeiten wie beispielsweise E-Banking, Erlagschein und Kreditkarte wurde den Jugendlichen Grundwissen betreffend ihrer Finanzen angeeignet. Der Abschluss dieses Projektes wurde durch einen Vortrag der Schuldnerberatung St. Pölten abgerundet.

Folgende Inhalte wurden im Jahr 2016 außerdem behandelt:
Mathematik/Deutsch
-) Längen und Flächenmaße
-) Wiederholung der Grundrechnungsarten
-) Üben des 1x1
-) Schlussrechnungen (für Teilnehmer in der Spezialisierung)
-) Training des Leseverständnisses
-) Training der Leseflüssigkeit
-) Satzglieder
-) Wortarten
-) Zeiten
-) Präpositionen
-) Rechtschreibung: lange/kurze Vokale
-) Fremdwörter
-) Präsentationen/Referate
-) Konjugation von Verben
-) Groß- und Kleinschreibung

Allgemeinbildung und Konzentrationstraining, Selbständigkeitstraining
-) Bundespräsidentenwahl
-) Geschichte des Wahlrechts
-) Politisches Grundwissen (Erarbeitung mit Hilfe soziometrischer Methoden)
-) Bewerbungstraining
-) Erstellen von verschiedenen Bewerbungsunterlagen
-) Flüchtlinge in Österreich
-) Hausmittel und Heilkräuter
-) Lerntypenerkennung
-) Konzentration und geistiges Ausdauertraining
-) Gruppendynamische Aktivitäten und Übungen
-) Was bedeutet Teamwork?
-) Umgangsformen in der Arbeitswelt
-) Berufsorientierung: Was kann ich gut?
-) Projekt: Wohnung, Geld und Haushaltsführung
-) Fotoprojekt

„Antlas“ Ges.m.b.H.
Grünsbach 3, 3202 Hofstetten-Grünau
T: 0676/88696 302
office(at)antlas.at
www.antlas.at

Projekt "Superhelden haben Recht!"

Raum 1 – Cinderella – Du gehörst dazu! Artikel 2
Cinderella tritt auf, im Spiel „Speed Dating“ stellen sich die Kinder den Fragen:
• Was war für dich schon einmal ungerecht?
• Wann ist ein Spiel fair?
• Wann warst du schon einmal mutig?
• Wenn du ein Held wärst, was würdest du können?
• Wenn du etwas nicht magst, was machst du dann?
• Wann bist du glücklich?
Jede und jeder hat besondere Fähigkeiten und Stärken und kann daher ein Held oder eine Heldin sein – das wollen wir allen zeigen und deshalb könnt ihr euch als Helden und Heldinnen immer zu dritt fotografieren assen.

Raum 1 – Cinderella – Du gehörst dazu! Artikel 2
Cinderella tritt auf, im Spiel „Speed Dating“ stellen sich die Kinder den Fragen:
• Was war für dich schon einmal ungerecht?
• Wann ist ein Spiel fair?
• Wann warst du schon einmal mutig?
• Wenn du ein Held wärst, was würdest du können?
• Wenn du etwas nicht magst, was machst du dann?
• Wann bist du glücklich?
Jede und jeder hat besondere Fähigkeiten und Stärken und kann daher ein Held oder eine Heldin sein – das wollen wir allen zeigen und deshalb könnt ihr euch als Helden und Heldinnen immer zu dritt fotografieren lassen.

Aber auch Superhelden brauchen mal etwas zum Essen um sich zu stärken.
Jede/r von euch hat das Recht auf eine gesunde Ernährung und auf Nahrungsmittel die euch schmecken. Cinderella war mit ihrem Leben nicht zufrieden. Sie möchte ein Leben führen, das ihren Vorstellungen entspricht. Und zu einem guten Leben gehört auch gute Nahrung und die gibt es bei der nächsten Station für euch – Essensverkostung.

Raum 2 - Robin Hood – Ich bin unschlagbar! Artikel 19
Robin Hood tritt auf: Für mich gibt es nichts Wichtigeres, als sich für Gerechtigkeit einzusetzen. Ich versuche Menschen zu helfen, die sich nicht wehren können. Es gibt ein Kinderrecht, dass Kinder von jeder Form von körperlicher oder seelischer Gewalt geschützt werden müssen. Und das ist gut so! Keinem Kind soll weh getan werden. Gleich beim 1. Spiel sind gute und schlechte Gefühle durcheinander geraten und ihr müsstuns helfen die Gefühle in gute und schlechte Gefühle zu sortieren. Bei der nächsten Station werdet ihr dann ein Bitte-nicht-stören-Türschild basteln, welches ihr mit nach Hause nehmen dürft. Wer nicht basteln möchte, kann das große Gummiband ausprobieren. Dort wird es gut spürbar, wie schön es ist, sich aufeinander verlassen zu können.

Raum 3 Hänsel und Gretel – Ich bin da! (Artikel 3)
Hänsel und Gretel treten auf: Anfänglich haben wir nicht geglaubt, dass wir es schaffen werden, der Hexe zu entkommen. Aber wir waren geschickt und haben zusammengehalten. Wir haben gewusst, dass wir wieder frei sein wollen!!! Kinder sind einfach schlau. Und wisst ihr, was das wichtigste ist, wenn man groß wird? Sagt mal, was fällt euch dazu ein? (Kinder sammeln, was ihnen einfällt)

Das Wichtigste ist, dass wir glücklich sind und dass die Erwachsenen gut auf uns aufpassen! Das hat in unserem Fall die Hexe nicht gemacht. Deshalb haben wir uns auch zur Wehr gesetzt!

Und ich weiß noch etwas ganz Wichtiges: Dass wir wissen, was wir wollen und welche Bedürfnisse wir im Alltag haben!

Die Kinder bekommen in Kleingruppen vorbereitete laminierte Bilder von Dingen bzw. Lebensmittel und müssen gemeinsam entscheiden, welche Dinge für ihr Leben wichtig sind (z.. B. Essen, Trinken, Fernseher, Fahrrad, Freund/innen, …) - danach Besprechung, warum etwas wichtiger ist als etwas anderes.

Kinder dürfen so sein, wie sie wollen. Sie entwickeln ihr Stärken und können sehr viel.

Hänsel und Gretel haben sich auch zu starken Kindern entwickelt. Sie wissen, wer ihnen gut tut und wer nicht. Sie entdecken ihre Fähigkeiten und setzen diese gezielt ein.

Jetzt kann du zeigen und zu Papier bringen, was du kannst. Jedes Kind malt ein Bild oder macht eine Collage auf ein Pappteller, dass dann im Zimmer aufgehängt werden kann.

Wir machen zwei Linien. Stellt euch einander gegenüber auf. Jetzt dreht ihr euch um und hängt euch in der eigenen Reihe ein. Wenn wir „los“ sagen, dann beginnt ihr euch gegenseitig weg zu drücken. 1x ausprobieren, dann noch einmal in die Ausgangsposition.

Wichtig ist, eingehängt zu bleiben und zusammen zu helfen.

Abschluss – Hinweis auf KIJA
Bevor alle gehen, nehmen sich die Kinder und Gruppenleiter/innen die Materialien mit. Mit
dem Button besteht auch die Verbindung zum Kinderrechtetheater, das am Do angeboten
wird. Der Button ist der Hinweis dafür, dass sie Anwälte der Kinderrechte sind.

Projekt "Superhelden haben Recht"
Projekt "Superhelden haben Recht"
Projekt "Superhelden haben Recht"
Projekt "Superhelden haben Recht"

Inhaltliche Verantwortung:
Kath. Jungschar Diözese St. Pölten
Christine Hofer, Constanze Schilling

Projekt "Schreib- und Medienwerkstatt"

Organisatorischer Ablauf:
Beginn: 1. Konferenz der SuM-Werkstatt ist am Dienstag, den 20.9. von 17-18 Uhr,
Regelmäßige Treffen – geplant als Gruppenstunde alle zwei Wochen, ergänzt durch Projekttage
(zB für Videodreh) und Ausflüge
Öffentliche Ausschreibung: Pfarrblatt und Gemeindeblatt
Teilnehmer: Kinder von 8-12 Jahren  

Inhaltliche Schwerpunkte:
Das Jahresthema der SuM-Werkstatt lautet: KINDERRECHTE
Grundlage dafür sind die Kinderrechte der UN-Kinderrechtekonvention.
Bei diesem Projekt handelt es sich ausdrücklich nicht um eine konkrete Lern- oder
Begabtenförderung, sondern es ist zugänglich für alle Kinder und schließt auch Kinder aller
Kompetenzen und Herkünfte ein. Da Sprache und Medien kreativ und mit allen Sinnen erfasst
werden, spielt auch der Lernstand eines Kindes keine bedeutende Rolle.  

Organisatorischer Ablauf:
Beginn: 1. Konferenz der SuM-Werkstatt ist am Dienstag, den 20.9. von 17-18 Uhr,
Regelmäßige Treffen – geplant als Gruppenstunde alle zwei Wochen, ergänzt durch Projekttage
(zB für Videodreh) und Ausflüge
Öffentliche Ausschreibung: Pfarrblatt und Gemeindeblatt
Teilnehmer: Kinder von 8-12 Jahren 

Inhaltliche Schwerpunkte:
Das Jahresthema der SuM-Werkstatt lautet: KINDERRECHTE
Grundlage dafür sind die Kinderrechte der UN-Kinderrechtekonvention.
Bei diesem Projekt handelt es sich ausdrücklich nicht um eine konkrete Lern- oder
Begabtenförderung, sondern es ist zugänglich für alle Kinder und schließt auch Kinder aller
Kompetenzen und Herkünfte ein. Da Sprache und Medien kreativ und mit allen Sinnen erfasst
werden, spielt auch der Lernstand eines Kindes keine bedeutende Rolle.

Stundenbild:
Begrüßung – Erarbeitung des Stundeninhaltes unterstützt durch eine Medieneinheit – Vorstellung
der einzelnen Ergebnisse – Abschlusslied (Kinderrechte-Lieder, Popsongs uvm.)  

Stundeninhalte bis Dezember:
1. Konferenz: Logo- und Namenfindung, Vorstellung des Jahresthemas, org. Planung
2. Konferenz: Basis Kinderrechte der UN-Kinderkonvention – Kennenlernen und Recherche
mit Youtube-Videos, Kontrolle anhand aktueller Zeitungsberichte
3. Konferenz: inhaltliche Vorbereitung eigener Videoclips, Vorbereitung des Drehtages
Projekttag: Videodreh – Kindergruppen wählen ein Kinderrecht und drehen dazu ein kurzes
Video
4. Konferenz: Verfassung eines Zeitungsartikels mit Bild anlässlich des Tages der
Kinderrechte – Veröffentlichung in örtl./lokalen Medien
Projekttag: Teilnahme an der Aktion „Plankenschiff“ der Kath. Jungschar – wir betreuen an
einem Tag die Wanderausstellung zum Thema Flucht am Hauptbahnhof in Wien
5. Konferenz: jedes Kind verfasst in Schreibspielen seinen persönlichen Jahresrückblick –
Bevor das Jahr zu Ende geht wollen wir uns erinnern was wir alles erlebt haben, wann es
uns gut und nicht so gut gegangen ist.
6. Konferenz: vor Weihnachten wollen wir die „Welt einsammeln“ – ein Sprachspiel, bei dem
man die eigene Umgebung besser kennenlernt.

Weitere Vorhaben:
Gruppenstunde Helden – anhand von Helden aus Filmen und Büchern erarbeiten wir unsere
Stärken und Schwächen und suchen nach heldenhaften Eigenschaften; Stunde der Gegenteile
(richtig-falsch, gerecht-ungerecht, echt-unecht ... wir wandeln die Kinderrechte in ihr Gegenteil um
und schauen was dabei entsteht ... Vergleich mit der Welt in der wir leben); Besuch und Führung
bei den Vereinten Nationen Wien, Poeten – wir werden zu Dichtern und suchen uns eines der
Kinderrechte aus um ein Fadengedicht oder ein Elfchen dazu zu verfassen … und vieles mehr …  

Ziel:
Wir möchten den Teilnehmern und Teilnehmerinnen einen Einblick in die Medien und vor allem
hinter Bildschirme und Handydisplays gewähren. Wer selbst Texte, Bilder, Videos, Blogs und
Sprachnachrichten produziert, lernt die Bedingungen näher kennen und kann so auch das
Endprodukt besser einschätzen. Anhand des Themenschwerpunktes Kinderrechte sollen die
Kinder diese als Lebensgrundsätze kennenlernen und durch kreative Auseinandersetzung in ihr
Leben und ihre Familien integrieren. So erfolgt eine Stärkung der eigenen Persönlichkeit im
Umgang mit sich selbst, mit anderen und im gesellschaftlichen Umfeld.
Am Programm stehen Sprach- und Schreibspiele und vor allem das Erkunden und Durchleuchten
der Medien. Auf diesem Weg wollen wir die Kinder in ihrer Position als Medienkonsumenten
stärken und sie die Rechte der Kinder erleben lassen. In unseren regelmäßigen Treffen bieten wir
Bewusstseinsarbeit zur eigenen Situation und zur Situation anderer Kinder sowie einen Blick
darauf, wie über Kinder berichtet wird.

Projekt "Schreib- und Medienwerkstatt"

Veranstalter:
Pfarre Alland, Heiligenkreuzer Straße 1, 2534 Alland
Kinder- und Jugendaktivitäten

Projektverantwortliche:
Mag. Verena Resch, 0664 885 19 527, reschrasch(at)aon.at
Ausbildung und Tätigkeiten:
Kommunikationswissenschafterin, Print- und Hörfunkausbildung
an der Katholischen Medienakademie, Ausbildungslehrgang für
Medienpädagogen, Pfarrgemeinderätin und
Jungschargruppenleiterin, verheiratet, drei Töchter

Kontaktadresse:
Mag. Verena Resch, Am Herrnwald 297, 2534 Alland

Projekt "Väter ohne Rechte"

Der gemeinnützige Verein „Väter ohne Rechte“ wurde im November 2007 in Niederösterreich gegründet. Er ist der erste Verein, der den Begriff „Vater“ im Titel führt, obwohl die Vereinsziele die Umsetzung von Kinderrechten sind, insbesondere das Recht jedes Kindes auf BEIDE Eltern nach einer Trennung oder Scheidung. Dieses Recht entspricht dem Recht auf Familie, das in der UN- Kinderrechtskonvention unter Artikel 9 festgelegt ist, und das auch Eingang in Artikel 2 des österreichischen Bundesverfassungsgesetzes über die Rechte von Kindern gefunden hat.

Der gemeinnützige Verein „Väter ohne Rechte“ wurde im November 2007 in Niederösterreich gegründet. Er ist der erste Verein, der den Begriff „Vater“ im Titel führt, obwohl die Vereinsziele die Umsetzung von Kinderrechten sind, insbesondere das Recht jedes Kindes auf BEIDE Eltern nach einer Trennung oder Scheidung. Dieses Recht entspricht dem Recht auf Familie, das in der UN- Kinderrechtskonvention unter Artikel 9 festgelegt ist, und das auch Eingang in Artikel 2 des österreichischen Bundesverfassungsgesetzes über die Rechte von Kindern gefunden hat.

Es gibt durchaus Vereine, die sich mit der Problematik der Entfremdung von Kindern durch einen Elternteil auseinandersetzen. Diese Vereine führen aber eben den Begriff „Kind“ im Titel, weshalb sich die betroffenen Elternteile NICHT oder kaum an diese Vereine gewendet haben, weil sie meinten, dass ihre spezielle Problematik nicht Inhalt der Vereinsarbeit ist. Da damals wie heute ca. 80% der betroffenen Elternteile Väter sind, wählte man einen Titel, der den Begriff "Vater" beinhaltete. Und es zeigte sich, dass die Entscheidung insofern richtig war, als sich nun eben tatsächlich betroffene Elternteile an den Verein wandten und nach wie vor immer zahlreicher wenden, um Hilfe FÜR ihre KINDER zu erlangen, auch Mütter wenden sich in den letzten Jahren vermehrt unserem Verein zu, da sie sich von verschiedenen Frauen- und Mütterorganisationen nicht ausreichend unterstützt fühlen. Solange es in der österreichischen Justiz eine so deutliche Machtverteilung zugunsten des hauptsächlich betreuenden Elternteils gibt, wird es auf beiden Seiten der Geschlechter zu einem Missbrauch kommen – daher unterstützen wir selbstverständlich auch Mütter, deren Exlebensgefährte Entfremdung des Kindes zum anderen Elternteil betreibt – die oberste Maxime ist das Wohl des Kindes und das Recht des Kindes auf beide Elternteile. Auch im Vorstand des Vereins ist eine betroffene Mutter engagiert.

Der Verein hat mittlerweile einen Frauenanteil von ca. 44%. Dieser setzt sich aus betroffenen Müttern, Großmüttern, vor allem aber Lebensgefährtinnen zusammen, die der Exfrau als Partnerin folgten. Sie alle leiden unter den momentan gegebenen familienrechtlichen Umständen, vor allem aber leiden die Kinder, die oftmals einen Elternteil entbehren müssen. Diesen Kindern eine Stimme zu geben, ist das Hauptanliegen des Vereines. Denn die Kinder werden aus Sicht des Vereins in familienrechtlichen Streitigkeiten sehr oft als Waffe im Scheidungskampf missbraucht. Unterhalt und Obsorge sind die Hauptstreitpunkte, in denen die Kinder Spielball des Rechtssystems, aber auch der Eltern sind. „Väter ohne Rechte“ setzt sich dafür ein, dass diese Situation den Eltern aber auch den Behörden bewusst gemacht wird, damit die psychische und physische Schädigung der Kinder erkannt und vermieden wird. In diesem Zusammenhang sind zahlreiche mögliche Erkrankungen der Kinder zu erwähnen, vor allem aber das Entfremdungssyndrom (Parental Alienation Syndrom).

Der Verein hat in verschiedenen Arbeitskreisen unter den ehemaligen Justizministerinnen Mag. Bandion-Ortner und Dr. Karl mitgewirkt und wird auch heute noch immer wieder zu Gesprächen eingeladen beziehungsweise zur Abgabe von Stellungnahmen zu verschiedenen Projekten und Gesetzen. Auch die Niederösterreichische Jugendwohlfahrt hat sich im Rahmen der Überlegungen zum neuen Kinder- und Jugendhilfegesetz an den Verein gewandt und eine Stellungnahme erhalten, ebenso gibt es seit Jahren ein politisches Lobbying bis auf Parlamentsebene mit allen Parteien um gemeinsam für die Rechte der Kinder und bessere Lösungen, wie zum Beispiel der Einführung einer Doppelresidenz, also von 2 gleichwertigen Haushalten für Kinder um damit keinen Loyalitätskonflikt des Kindes zu fördern sondern ihn vielmehr zu verhindern.

Zusammenfassend kann also festgehalten werden, dass der Verein „Väter ohne Rechte“ seit 2007 auf die Missstände im österreichischen Familienrecht hinweist, vor allem auf die möglichen problematischen und gesundheitsschädigenden Auswirkungen auf die Kinder. Bei aller Kritik, die im Sinne des Kinderschutzes und der Durchsetzung ihrer Rechte manchmal durchaus auch deutlich kundgetan wird, sucht der Verein die Kooperation mit den zuständigen Institutionen, um GEMEINSAM die bestmöglichen Lösungen für die Kinder zu entwickeln. Der Verein versteht sich daher als Partner aller, die sich für Kinder, deren Schutz, deren positive Entwicklung und der Durchsetzung ihrer Rechte einsetzen. Sein Spezialgebiet ist das Familienrecht, in dem er FÜR die Kinder die Stimme erhebt und auf ihre oft schwierige Situation hinweist. „Väter ohne Rechte“ hilft daher Kindern bei der Um- und Durchsetzung ihres Rechtes auf BEIDE Eltern nach einer Trennung oder Scheidung. „Väter ohne Rechte“ hilft auch den betroffenen Elternteilen – Müttern wie Vätern - und zeigt damit auf, dass es sich bei der Problematik um KEINEN Geschlechterkampf handelt, sondern um einen Systemfehler. Dieser Systemfehler trifft den betroffenen Elternteil gleichermaßen, gleichgültig ob es die Mutter oder der Vater ist. Vor allem aber trifft der Systemfehler die Kinder und schädigt sie nachhaltig, sowohl physisch als auch psychisch. Diese Fehlentwicklung aufzuzeigen und zum Wohle der Kinder zu beenden, ist das Ziel des Vereins.

Hinzuzufügen ist, dass Väter ohne Rechte ohne jegliche Förderung oder Subvention auskommt, dies im bald bereits 10. Jahr. Der Verein unterhält eine Hotline für Betroffene, bei der bis zu 25 Anrufe pro Tag eingehen; weiters gibt es in regelmäßigen Abständen Sprechstunden an denen persönlich vor Ort mit der Unterstützung von Anwälten, Mediatoren und Psycholgen die verschiedenen Ebenen der oft jahrelangen Verfahren unterschiedlich aufgearbeitet werden können. Besonders hervorzuheben ist, dass alle ca. 40 Mitarbeiter ausschließlich ehrenamtlich ihre Freizeit für das gemeinsame Ziel der gleichberechtigten Elternschaft investieren. Weiters betreibt der Verein eine Homepage www.vaeter-ohne-rechte.at , einen YouTube-Channel unter https://www.youtube.com/user/VaeterohneRechte , unterhält eine Office-Adresse, an die auch täglich eine Vielzahl an Anfragen einströmt, organisiert Pressekonferenzen, Vorträge und Podiumsdisskussionen und scheut auch sonst nicht die Öffentlichkeit. Mehrmals wurden wir als kritische Fachleute oder Betroffene auch schon zu diversen TV- und Radiosendungen eingeladen.

Gemein ist allen Mitarbeitern des Vereins, dass sie an die Idee glauben, dass eine gleichberechtigte Elternschaft auch nach Trennung den Schlüssel zur konfliktfreiesten Lösung die Kinder darstellt. Weit über 50 internationale, aber auch nationale Studien belegen die außergewöhnlich positiven Erfahrungen der meisten europäischen Länder, die die Idee der Doppelresidenz eingeführt haben. Der gleichen Meinung schloss sich der Europarat in seiner Resolution 2079 an, der alle Mitgliedsstaaten aufforderte und ohne Gegenstimme und mit österreichischer Zustimmung die Einführung eines Doppelresidenzmodells als Standard einforderte. Siehe:   http://assembly.coe.int/nw/xml/Votes/DB-VotesResults-EN.asp?VoteID=35776&DocID=15575

Daran wollen wir auch in der Zukunft arbeiten!

Projekt "Väter ohne Rechte"

Geboren 1967 in Wien, Ausbildung an der HTL Mödling und TU Wien. 1999 Hochzeit und Geburt einer Tochter.

Max Urban wurde im August 2009 von der Ungleichbehandlung in der österreichischen Scheidungsfolgengesetzgebung überrascht. Nach Lösung seines Falles hat er sich dazu entschlossen, sein nun angeeignetes Wissen und seine beruflichen Fähigkeiten in seiner Freizeit anderen Betroffenen zur Verfügung zu stellen und bei möglichen Gesetzesänderungen mitzuwirken. Dazu hat er sich ab 2010 die “Szene” angesehen und sich dem aktivsten Verein: Väter ohne Rechte angeschlossen. Im Februar 2012 wurde Max Urban in den Vereinsvorstand berufen und zum Obmann gewählt. Im April 2014 als Obmann bestätigt und im April 2016 zum Obmannstellvertreter gewählt.

Anfänglich hat Max Urban sich um die hotline des Vereins gekümmert, in Sprechstunden die Betroffenen informiert und die homepage-Administration übernommen.
Danach und auch heute noch im Fokus seiner Vereinsarbeit ist das politische Lobbying in Österreich und auf EU-Ebene in Brüssel.

Projekt "Aktive Kinder - Bewegung als Ressource"

Zielgruppe:
Kinder, die im Frauenhaus Wiener Neustadt leben oder gelebt haben; Kinder, deren Mütter in die Frauenberatung des Verein wendepunkt kommen, die im Frauenhaus NK oder E oder dem Kidsnest / Krisenzentrum wohnhaft sind;

Projekt:
Nach dem Motto “Bewegung als Teil von Gesundheit” soll den jungen BewohnerInnen des Frauenhauses Wiener Neustadt die Möglichkeit geboten werden, ihre Freude an der vielschichtig gesundheitsfördernden Bewegung zu entdecken und auszuleben. (Artikel 24 + 31 der UN Kinderrechtskonvention)

Dabei wird Wert darauf gelegt, die Kinder und Jugendlichen sowohl in die
Ideenfindung, als auch in die Planung und Umsetzung der Aktivitäten einzubeziehen.
(Partizipation)

Zielgruppe:
Kinder, die im Frauenhaus Wiener Neustadt leben oder gelebt haben; Kinder, deren Mütter in die Frauenberatung des Verein wendepunkt kommen, die im Frauenhaus NK oder E oder dem Kidsnest / Krisenzentrum wohnhaft sind;

Projekt:
Nach dem Motto “Bewegung als Teil von Gesundheit” soll den jungen BewohnerInnen des Frauenhauses Wiener Neustadt die Möglichkeit geboten werden, ihre Freude an der vielschichtig gesundheitsfördernden Bewegung zu entdecken und auszuleben. (Artikel 24 + 31 der UN Kinderrechtskonvention)

Dabei wird Wert darauf gelegt, die Kinder und Jugendlichen sowohl in die Ideenfindung, als auch in die Planung und Umsetzung der Aktivitäten einzubeziehen. (Partizipation)

Beispiele für Aktivitäten: Kurzstrecken-Fahrradwettbewerb, Kinderolympiade in Kooperation mit dem ASKÖ Wiener Neustadt, Wanderung auf der Rax mit Übernachtung auf der WSV Selbstversorgungshütte in Kooperation mit dem Wintersportverein Payerbach, Besuch eines Fußballspiels im Stadion Wiener Neustadt plus Trainingseinheit bei einem Spieler des SC Wiener Neustadt und viele mehr (siehe Konzept)

Neben den gesundheitsfördernden Aspekten von Bewegung steht beim Projekt „Aktive Kinder“ der gewaltpräventive Aspekt im Vordergrund, welcher durch resilienzfördernde Maßnahmen und die gendersensible Teamarbeit bedient wird. Mit seiner Vielschichtigkeit setzt das Projekt bei unterschiedlichen Säulen der Resilienz an und leistet somit einen wesentlichen Beitrag dazu, im Leben der Kinder Grundsteine für den Ausstieg aus der Gewaltspirale zu setzen. (Nachhaltigkeit + Prävention)

Naturgemäß steht im Frauenhaus der Schutz des Kindes vor Gewalt und Missbrauch
im Vordergrund. (Protektion; Artikel 19 der UN-Kinderrechtskonvention)

Projekt "Aktive Kinder - Bewegung als Ressource"

Projektverantwortliche:
Dipl.Sozpäd.in Barbara Samstag
Kinder- und Jugendbezugsfrau Frauenhaus Wiener Neustadt

Projekt "Kinder gestalten ihren Spielplatz"

JuVis Judenau ist eine im Schloss Judenau untergebrachte sozialpädagogische Einrichtung von RETTET DAS KIND NÖ und betreut Kinder und Jugendliche vom Kindergartenalter bis zur Volljährigkeit und bei Bedarf darüber hinaus. Die jungen Menschen finden hier in Wohngruppen und betreuten Wohnungen ein Zuhause, bis
sie in ihre Familien zurückkehren können oder ein eigenständiges Leben beginnen.

JuVis Judenau ist eine im Schloss Judenau untergebrachte sozialpädagogische Einrichtung von RETTET DAS KIND NÖ und betreut Kinder und Jugendliche vom Kindergartenalter bis zur Volljährigkeit und bei Bedarf darüber hinaus. Die jungen Menschen finden hier in Wohngruppen und betreuten Wohnungen ein Zuhause, bis sie in ihre Familien zurückkehren können oder ein eigenständiges Leben beginnen.

Dieses Konzept stellt ein vielfältiges und maßgeschneidertes Erfahrungsfeld für Kinder und Jugendliche dar. Selbstwirksamkeitserleben und Partizipation stehen dabei im Mittelpunkt. In Zusammenarbeit mit dem Evolutionsagenten, Bildhauer, Designer und Landschaftskünstler Mag. Oliver Roman werden in den großzügigen Außenanlagen von Schloss Judenau Spielgeräte, Rückzugsbereiche und Skulpturen geschaffen, die zum Ausruhen und Verweilen einladen. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Kinder und Jugendlichen dazu eingeladen sind, diese Ideen gemeinsam mit Hrn. Mag. Roman in die Tat umzusetzen.
Am Anfang stehen maßgeschneiderte Entwürfe, die als Ausgangspunkt für weitere Ideen der Kinder und
Jugendlichen dienen sollen.
Die Umsetzung dieser Entwürfe vereint verschiedene Bereiche:
-) Freiraum geben – „ich darf etwas ausprobieren“
-) Vertrauen und Wertschätzung – „mir wird etwas zugetraut“
-) Kennenlernen des Lebensraumes – „ich entdecke meinen Spielplatz“
-) Selbstwirksamkeit erfahren – „ich habe etwas geschaffen“
-) Partizipation – „ich darf mitreden/mitgestalten“
-) Fähigkeiten entwickeln – „ich habe etwas dazugelernt“
-) Nutzung der neu gestalteten Gartens – „ich kann spielen, radfahren, mich mit
Freunden treffen, relaxen, etc. – mich draußen wohlfühlen

Im ersten Umsetzungsschritt wird mit der Realisierung von drei Gestaltungselementen begonnen: Weidendome, Ringsitz und Liegelandschaft.

2017 sollen weitere Gartengestaltungselemente und Spielmöglichkeiten folgen. Als Auftakt wurde das Projekt bereits im Juni im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung den Kindern und Jugendlichen präsentiert.

Von 1.-5.8. und von 22.-26.8.2016 fanden bereits zwei der „Gartenprojektwochen“ statt, in denen mit der Umsetzung der drei Entwürfe begonnen wurde. Im September ist eine weitere Projektwoche geplant.
Die Teilnahme der Kinder erfolgt auf freiwilliger Basis. Auch eine stundenweise Teilnahme ist möglich. Begleitet werden die Kinder und Jugendlichen zusätzlich von SozialpädagogInnen des JuVis Judenau.

Ziel des Projektes ist, dass die Kinder und Jugendlichen selbst ihren Lebensraum gestalten können und Spielmöglichkeiten geschaffen werden, die sie über viele Jahre nutzen können.

Projekt "Kinder gestalten ihren Spielplatz"
Projekt "Kinder gestalten ihren Spielplatz"
Projekt "Kinder gestalten ihren Spielplatz"
Projekt "Kinder gestalten ihren Spielplatz"

Projektverantwortliche:
Gottfried Bayer, Mag. Andrea Frenzl, Mag. Oliver Roman

Projekt "Buch: Ärztliche Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen"

Klappentext:
Ärztinnen und Ärzte haben im medizinischen Alltag viel mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zu tun. Sie wissen daher aus Erfahrung, wie schwierig es ist, mit Kindern und Jugendlichen über ernste Erkrankungen zu sprechen oder schwierige Situationen mit ihnen zu meistern.

Klappentext:
Ärztinnen und Ärzte haben im medizinischen Alltag viel mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zu tun. Sie wissen daher aus Erfahrung, wie schwierig es ist, mit Kindern und Jugendlichen über ernste Erkrankungen zu sprechen oder schwierige Situationen mit ihnen zu meistern. Häufig werden dabei Gespräche zwischen Erwachsenen geführt. Wie kann es gelingen, die Kinder am Gespräch zu beteiligen und ihre Sichtweise zu verstehen, ihnen Zuversicht zu geben und Vertrauen entstehen zu lassen?

In der Kommunikation liegt hohes Potenzial für eine erfolgreiche Kooperation und Salutogenese. Dieses Buch will eine Brücke schlagen zwischen der Fülle an Literatur zur ärztlichen Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen, und dem medizinischen Praxis- Alltag. Es soll einen Impuls für Praxis, Forschung und Ausbildung geben.

Projekt "Buch"

Colloquium - Österreichische Gesellschaft zur Förderung von sozial- und gesundheitswissenschaftlicher Forschung

Kategorie Einzelpersonen

Projekt "Mehrwert Papa"

Familie zu haben ist Beziehungsarbeit. Und zu arbeiten an oder für etwas bedeutet Zeit zu investieren. Doch wie viel Zeit haben Väter in unserer Gesellschaft für ihre Kinder? Wie viel wird ihnen zugestanden? Wenn von Familienarbeit die Rede ist, wird fast ausschließlich über Frauenerwerbsquote, Karriere für Frauen, Kinder als Hindernis für Frauen diskutiert. Männer scheinen statistisch kaum auf. Maximal mit der noch verschwindend kleinen Quote bei der Karenzbeteiligung.
Wie kann eine Trendwende herbeigeführt werden? Podiumsdiskussionen, Drucksortenverteilung sind der eine Weg. Der andere Weg ist die Nutzung der neuen Medien. Mit Hilfe von Youtube und den Social Medias kann eine große Bandbreite an Menschen erreicht werden.

Familie zu haben ist Beziehungsarbeit. Und zu arbeiten an oder für etwas bedeutet Zeit zu investieren. Doch wie viel Zeit haben Väter in unserer Gesellschaft für ihre Kinder? Wie viel wird ihnen zugestanden? Wenn von Familienarbeit die Rede ist, wird fast ausschließlich über Frauenerwerbsquote, Karriere für Frauen, Kinder als Hindernis für Frauen diskutiert. Männer scheinen statistisch kaum auf. Maximal mit der noch verschwindend kleinen Quote bei der Karenzbeteiligung.
Wie kann eine Trendwende herbeigeführt werden? Podiumsdiskussionen, Drucksortenverteilung sind der eine Weg. Der andere Weg ist die Nutzung der neuen Medien. Mit Hilfe von Youtube und den Social Medias kann eine große Bandbreite an Menschen erreicht werden.

Der Familienbund unterstützte mich bei diesem Anliegen mit der Finanzierung des Projektes: „MehrWert Papa“ und wir gestalteten einen Mini-Serie zum Thema „Kinder haben ein Recht auf ihre Väter“ und „Väter haben ein Recht auf Zeit mit ihren Kindern“. 3 Kurzclips wurde produziert.  Der Tenor war immer gleich, doch die Zielgruppe wurde gewechselt: sowohl Männer, Frauen als auch Unternehmen wurden direkt angesprochen und ohne „erhobenen Zeigefinger „ und „Besserwisserei“ pfiffig und kurzweilig auf dieses wichtige Kinderrecht (Artikel 1 und 2 der UN Kinderrechtekonvention) angesprochen. Als Protagonist gelang es den wunderbaren Cornelius Obonay dafür zu gewinnen.

Ziel
Sowohl der Österreichische Familienbund, als auch der NÖ Familienbund haben ihren Sitz in St. Pölten. Ich bin Niederösterreicherin mit Herz und Seele. Die Produktionsfirma, ImageFilmWerk hat ihren Sitz in Weitra. Ich wünsche mir, dass Niederösterreich bei diesem Kinderrecht, das in ganz Österreich im Argen liegt, die Vorreiterrolle übernimmt und Väter ganz selbstverständlich in jegliche Familienagenden integriert. Sei es beim Abfragen von Arbeitnehmendendaten, von Unternehmensstatistiken und auch immer die Frage stellt: „Wie vereinbaren Männer Familie und Beruf?“ „Welche Wünsche haben Männer in Bezug auf die Realisierung des Kinderwunsches?“. Nur dann ist auch sicher gestellt, dass Kindern ihr Recht auf beide Elternteile gewahrt wird. Denn Kinder brauchen ihre Väter für ein vollständiges Selbst- und Weltbild, damit sie zu selbstbewussten, selbstbestimmten Erwachsenen heranwachsen. Durch die Liebe seiner Eltern erfährt ein Kind wie liebenswert es ist und definiert so seinen selbstwert. Wird ihm diese Zuwendung, aus welchen Gründen auch immer genommen, fehlt ein entscheidender Teil.

Der Weg
Durch Propagieren dieser Miniserie, Ausstrahlen an öffentlichen Orten, Teilen auf Social Medias Plattformen passiert eine nachhaltige Sensibilisierung für dieses Thema und auch hoffentlich eine Trendwende.

Projekteinreichung Marietheres van Veen in der Kategorie Einzelpersonen.

Projekt "Quartier für Väter mit langer Anreise"

Im Jänner 2015 habe ich als selbst betroffener Vater der regelmäßig in Kontakt mit anderen getrenntlebenden Elternteilen steht, sehr häufig bemerkt, dass sich teilweise nach Umzug eines Elternteils sogar manchmal tausende Kilometer Distanz zwischen dem Kind und dem getrennt lebenden Elternteil (meist dem Vater) ergeben. Eine Sicherstellung der regelmäßigen Kontakte, die den Rechten des Kindes auf beide Elternteile entspricht wird da oft zu einem unüberwindbaren finanziellen Hindernis.

Quartier für Väter mit langer Anreise

Im Jänner 2015 habe ich als selbst betroffener Vater der regelmäßig in Kontakt mit anderen getrenntlebenden Elternteilen steht, sehr häufig bemerkt, dass sich teilweise nach Umzug eines Elternteils sogar manchmal tausende Kilometer Distanz zwischen dem Kind und dem getrennt lebenden Elternteil (meist dem Vater) ergeben. Eine Sicherstellung der regelmäßigen Kontakte, die den Rechten des Kindes auf beide Elternteile entspricht wird da oft zu einem unüberwindbaren finanziellen Hindernis.

Erst als Versuch habe ich spontan dieses Projekt gegründet und auf Facebook unter der nachfolgenden Adresse folgende Gruppe gegründet:
https://www.facebook.com/groups/388833567954730/?fref=ts
Die Mitgliederzahl der Gruppe beträgt mittlerweile ca. 500 Personen.

Sehr rasch meldeten sich auch weitere Betroffene – Mütter und Väter – bei denen die Kinder fremduntergebracht wurden um eine Kontaktmöglichkeit zu den gemeinsamen Kindern zu bekommen. Tatsächlich hat sich sogar ein Vater gemeldet, der alles dafür unternahm um das gemeinsame Kind weiterhin regelmäßig sehen zu können. Da die Kosten für eine An- und Abreise, einer Pension/Hotel und den Programmkosten für die gemeinsamen Unterhaltungen samt Verpflegung mit dem Kind sich schnell summieren, hat dieser Vater sogar die Nächte in seinem Auto verbracht um die Hotelkosten zu sparen!

Überraschenderweise meldeten sich auch bald Betroffene aus anderen Ländern, da nicht so selten wie man annehmen mag auch Auswanderungen aus nationalen Staaten vorkommen. Um Sprachbarrieren zwischen Betroffenen Eltern und Gastgebern zu vermeiden blieb das Angebot auf den deutschsprachigen Raum beschränkt.

Die Idee ist, dass diesen reisebelasteten Eltern KOSTENLOS ein Quartier für ein oder zwei Nächte zur Verfügung gestellt wird und zwar von anderen betroffenen Elternteilen oder empathischen Unterstützern. Jedes Wochenende stehen hunderttausende Kinder-/Gästezimmer leer. Daraufhin folgte ein Aufruf an Gastfamilien, dass sich diese bitte bei mir melden sollten, wenn sie ein solches Quartier zur Verfügung stellen könnten. Die Plattform ist ständig gewachsen und mittlerweile gibt es über 50 Gastquartiere in Österreich, Deutschland, der Schweiz und sogar Belgien. Die gut lesbare geographische Karte kann in Google Maps unter https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1O-xlCnBKEGby6LmDhRC5tF_mVZI abgerufen werden.

Mittlerweile gab es mehrere dutzend erfolgreiche und problemlose Übernachtungen, bei denen nicht selten auch eine gewisse Regelmäßigkeit und damit sogar Freundschaften unter Gleichgesinnten entstanden sind.

Es ist mir wichtig hier als Non-Profit-Organisation aufzutreten. Es entstehen also keinerlei Anmeldekosten, Provisionen oder Ähnliches. Es handelt sich um ein ausschließlich ehrenamtliches Engagement. Ein besonderes Augenmerk habe ich auf die Anonymität der Gastfamilien und auch der Quartiersuchenden gelegt. Dazu bedurfte es einer Datenbank und einem besonderen Anmeldemodus.

Artikel 9 der UN-Kinderrechtskonvention : Die Vertragsstaaten achten das Recht des Kindes, das von einem oder beiden Elternteilen getrennt ist, regelmäßige persönliche Beziehungen und unmittelbare Kontakte zu beiden Elternteilen zu pflegen, soweit dies nicht dem Wohl des Kindes widerspricht.

Mit diesem Projekt ist es mir eine außerordentliche Freude zumindest (m)einen kleinen Beitrag zu einer Kostenersparnis für getrenntlebende Elternteile, die in großer Distanz zu ihren Kindern leben, geleistet zu haben und vor allem aber Trennungskindern dadurch vielleicht zu ermöglichen, ihren anderen Elternteil ein klein wenig öfter sehen zu können. Besonders dankbar bin ich für die Aufgeschlossenheit der vielen Gastfamilien ohne deren spontane Hilfsbereitschaft dieses Projekt nie zustande gekommen wäre. Anscheinend wurde ein Nerv der Zeit getroffen.

Da ich auf Nachhaltigkeit bei meinem Projekt Wert lege, ich zwar unzählige Stunden investiert habe, aber kaum selbst Investitionen tätigen musste würde ich im Fall einer Auszeichnung den Großteil des Gewinns einer oder mehreren gemeinnützigen Vereinigungen in Form einer Spende zur Verfügung stellen.

 

Projekteinreichung Martin Morauf in der Kategorie Einzelperson

Projekt "SIA - Schulbuch InterActive"

SIA Schulbuch InterActive ist eine Webseite für Kinder und Jugendliche (sowie Lehrer/-innen), die – anders als es der Name vermuten lässt – nicht nur digitale Schulbücher, sondern auch viele weitere interessante Inhalte, eine Lernplattform, aktuelle Nachrichten, ein Lexikon, Videos und die SIA EntertainmentTipps anbietet.

SIA Schulbuch InterActive ist eine Webseite für Kinder und Jugendliche (sowie Lehrer/-innen), die – anders als es der Name vermuten lässt – nicht nur digitale Schulbücher, sondern auch viele weitere interessante Inhalte, eine Lernplattform, aktuelle Nachrichten, ein Lexikon, Videos und die SIA EntertainmentTipps anbietet.

Lernplattform
Die Lernplattform von SIA kann sowohl in der Schule als auch Zuhause (privat) genutzt werden. In der Schule bietet sie umfangreiche Möglichkeiten, ein digitales Unterrichtserlebnis zu gestalten, Hausaufgaben online abzusammeln und mehr. Für Kinder und Jugendliche, die die Lernplattform zuhause nutzen, wird es viele spannende Online-Kurse, Übungen und Inhalte zum Entdecken gaben. Damit soll Neugier und Interesse für viele unterschiedliche Themen geweckt werden, natürlich lässt sich auch Unterrichtsstoff wiederholen. Außerdem haben die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, sich zu vernetzen, Lerngruppen zu gründen, Nachhilfe zu bekommen (von engagierten Gleichaltrigen) oder Kinder und Jugendliche mit gleichen Interessen kennenzulernen.

Digitale Schulbücher
Die digitalen Schulbücher, genannt „Webschulbücher“, sind webbasierte Schulbücher, die mit vielen interaktiven Features und Inhalten ausgestattet sind – wie Bildergalerien, Videos, Spielen, Übungen, Wiederholungsaufgaben, Verknüpfungen ins Lexikon u.v.m. Lehrer/-innen können einzelne Elemente oder ganze Seiten aus den Büchern in ihre digitale Unterrichtsplanung übernehmen. Weiters sind die Bücher so gestaltet, dass man sie auch zum Selbststudium heranziehen kann.

Aktuelle Nachrichten
Auf SIA finden sich auch aktuelle Nachrichten, die in jugendadäquater Sprache aktuelle Ereignisse, politische Entscheidungen und anderes erläutern. Damit soll nicht nur Interesse an Nachrichten und Politik geweckt, sondern den User/-innen die Nachrichten mit Hintergrundinformationen und Erklärungen verständlich gemacht werden. Hier seien beispielsweise die umfangreiche Berichterstattung zum Referendum auf der Krim (http://sia.stari-tachles.at/club/artikel/0068/) oder zum Terroranschlag in Orlando (http://sia.stari-tachles.at/club/artikel/0663/) genannt. Ergänzt wird dieses Angebot durch Videos mit vollständigen Politiker-Interviews, die auch auf YouTube zu finden sind (https://www.youtube.com/playlist?list=PLaCBSu3Y5NwQquHcQVaeIjhnuzsEFxwfe).

Die Geschichte Österreichs
In der Kategorie „Die Geschichte Österreichs“ wird die Geschichte und Kultur des Landes erläutert und in einigen Artikeln Hintergrundinfos beleuchtet. Der Artikel „Römische Provinzen in Österreich“ ist übrigens der beliebteste Artikel auf SIA (http://sia.stari-tachles.at/dgoe/artikel/roemische_provinzen/).

SIA Lexikon
Im SIA Lexikon finden sich viele unterschiedliche Themen und Einträge, die das Angebot ergänzen und abrunden. Das Lexikon wird ständig erweitert und ergänzt. Ebenfalls Teil des Lexikons sind eine kleine Formelsammlung (http://sia.stari-tachles.at/lexikon/formelsammlung/) und ein 3D-Sonnensystem (http://sia.stari-tachles.at/lexikon/planeten/).

SIA EntertainmentTipps
In den SIA EntertainmentTipps werden derzeit aktuelle Kino- und DVD-/Blu-Ray-Filme, die für Kinder oder Jugendliche interessant sein könnten, vorgestellt (http://sia.stari-tachles.at/tipps/); ergänzend gibt es immer wieder Gewinnspielen zu den Filmen sowie Reviews auf YouTube (https://www.youtube.com/playlist?list=PLaCBSu3Y5NwSU5oIHkzNE9KOCSOFViuZu).

Projektverantwortlicher: Benedikt Maukner
Webseite: www.sia.education

Gerne können Sie alle fertiggestellten Teile des Projektes ausprobieren und folgende Accounts, die bereits einige Test-Daten enthalten, dafür benutzen:
Aus Sicht eines Schülers: E-Mail: mm(at)sia.education, Passwort: BeispielSIA1
Aus Sicht einer Lehrerin: E-Mail: ls(at)sia.education, Passwort: BeispielSIA1
Login: www.sia.education/login
 

Beispielseite aus meinem digitalen Schulbuch
Beispiel einer Unterrichtsstunde

Projekteinreichung Benedikt Maukner in der Kategorie Einzelpersonen.

Kategorie Initiativen/Projekte von Kindern und Jugendlichen/Schulklassen/Bildungseinrichtungen

Projekt "Kiyou - Du und deine Rechte"

In der Kinderrechtebox - Kiyou befinden sich vielfältige pädagogische Spielimpulse und Ideen um Kindern im Kindergartenbereich und in den ersten beiden Klassen des VS-Bereiches Kinderrechte spielerisch, einfach und klar zu verdeutlichen.

Alle Ideen wurden von BAFEP Schülerinnen der 2A und einigen Lehrpersonen der Schule in Teamarbeit entwickelt und entworfen.

 

Projekt "Ich spür MICH - ich seh DICH"

Ich führe seit 3 Jahren in meiner Kindergartengruppe in Lichtenwörth das „Giraffenprojekt“  durch, bei dem ich den Kindern beibringe, in „Herzenssprache“ zu kommunizieren und sich auszudrücken (=in Gefühlen, Bedürfnissen, Bitten, anstatt Urteilen, Drohungen, Bewertungen). So lernen sie, ihre eigene Gefühls-und Bedürfniswelt bewusst wahrzunehmen, auszudrücken und für sich selbst gut zu sorgen, sowie natürlich auch Konflikte friedlich gemeinsam zu lösen.

Projektbezeichnung: 
Initiative Ich spür MICH – ich seh DICH
Selbstliebe, innere Stärke und Mitgefühl –
von Anfang an  (im Kindergarten: „Giraffenprojekt“)

Konkrete Projektbeschreibung:
Ich führe seit 3 Jahren in meiner Kindergartengruppe in Lichtenwörth das „Giraffenprojekt“  durch, bei dem ich den Kindern beibringe, in „Herzenssprache“ zu kommunizieren und sich auszudrücken (=in Gefühlen, Bedürfnissen, Bitten, anstatt Urteilen, Drohungen, Bewertungen). So lernen sie, ihre eigene Gefühls-und Bedürfniswelt bewusst wahrzunehmen, auszudrücken und für sich selbst gut zu sorgen, sowie natürlich auch Konflikte friedlich gemeinsam zu lösen.
Methode: Gewaltfreie Kommunikation nach M.B.Rosenberg
Basis: gegenseitige Haltung von Wertschätzung und Gesehen/Gehört werden
 alle Menschen haben die gleichen Gefühle und Bedürfnisse!!

Wege:
Sesselkreise mit gezielten Inhalten zur spielerischen Vermittlung,
Alltags-und Konfliktbegleitung (Mediation, Empathie, Gespräche…),
seit einigen Monaten auch Schulung des Kindergartenpersonals in GFK

Mittel:
Handpuppen (Giraffe und Wolf) und selbst (Eigenverlag) produziertes 
Trainingsmaterial („Schatzkiste“ mit Bildkärtchen aller Gefühle und Bedürfnisse)

Meine Motivation:
Ich bin selber so begeistert über die beeindruckende Entwicklung der
einzelnen Kinder und der Kiga-Gruppe als Ganzes seit dem Projektstart, dass es ein Herzenswunsch von mir geworden ist, die Gewaltfreie Kommunikation als „Erziehungsweg“ mit anderen ErzieherInnenn, Eltern, LehrerInnen usw. zu teilen.

Hintergrund:
Kinder haben Bedürfnisse, so wie alle Menschen dieser Erde.
Alle Menschen haben die gleichen (angeborenen) Grundbedürfnisse, egal ob Kind oder Erwachsener, schwarz oder weiß, Frau oder Mann. Sie sind der gemeinsame Nenner, den wir alle in unseren Herzen tragen und der uns miteinander verbindet, unser Lebensmotor.
Nur haben wir leider durch Gesellschaft, Erziehung, kulturelle Werte verlernt dies zu sehen. Vielmehr wurde uns beigebracht, unseren Fokus auf Urteilen und Bewertungen zu halten - auf richtig und falsch, gut und böse, sollte und sollte nicht. Diese Sicht ist weit verbreitet und wozu sie geführt hat, sieht man leider nicht nur, wenn man den Fernseher einschaltet…

Wenn wir wollen, dass diese Welt eine „bessere“ wird, wenn wir uns mehr Achtsamkeit und Respekt, mehr Miteinander und Fürsorge wünschen, dann müssen wir wieder sehen lernen, dass Kinder die gleichen Herzenswünsche in sich tragen wie wir selber – nach Geborgenheit, Schutz, Freiheit, gehört werden, Zugehörigkeit, Wertschätzung, und noch viele mehr, und damit einhergehend auch das Recht auf deren Erfüllung.

„Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst“ hat Ghandi einst gesagt.  Die ganze Welt können wir nicht ändern. Sehr wohl aber uns selber:  unsere Sichtweise, unsere innere Haltung und vor allem das, was wir weitergeben wollen. Wenn wir unseren Kindern von Anfang an Wertschätzung und Mitgefühl sich selbst und ihren Mitmenschen gegenüber vorleben und beibringen, dann KANN die Welt nur zu einer besseren werden: Angenommensein, Kooperation und Verständnis anstatt Schubladendenken und „Ich bin falsch/ du bist falsch“!

Kinder lernen am Vorbild – wenn wir uns selber und unseren Kindern das Recht geben, zu sein wer sie sind und das einzelne Kind wirklich sehen und hören – mit seinen Gefühlen und Bedürfnissen, mit dem was es als Mensch ausmacht -  dann wird es dieses Geschenk von selber weitergeben wollen.

„Wir wollen einfach glücklich sein und einfach Spaß haben und spielen!“, sagte ein 6-jähriges Kind meiner Kindergartengruppe. Meiner Meinung nach hat er damit perfekt die Basis seiner Bedürfnisse ausgedrückt.  
Der Weg der Gewaltfreien Kommunikation dazu ist einfach und doch braucht es das Erlernen der Methode sowie geeignetes Anschauungsmaterial.
Unser Ziel ist es, Möglichkeiten zur Einschulung in die Gewaltfreie Kommunikation und kompetente Begleitung bei solchen Projekten in Kindergärten und Volksschulen, sowie geeignetes Übungsmaterial für Kinder zur Verfügung zu stellen.

So können PädagogInnen oder Eltern usw. die Kinder mit Hilfe dieses sehr effektiven und einfachen „Werkzeugs“  in ein selbstbewusstes, selbstverantwortliches, kooperatives, mitfühlendes… also glückliches Leben begleiten. 

Ich spür MICH - ich seh DICH

Ansprechperson/ Projektleitung:
Cornelia Schafrath, Kindergartenpädagogin (seit 2001) im NÖ-Landeskindergarten Lichtenwörth, Kommunikationstrainerin nach der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) von M.B.Rosenberg)

Name der Organisation: 
NÖ-Landeskindergarten Lichtenwörth II  in Kooperation mit dem Verein GEWALTFREIE KOMMUNIKATION AUSTRIA

Website zum Thema: 
www.gewaltfrei.at/gfk-mit-kindernjugendlichen