Einreicher 2015

Die Gewinner waren:

  • Viele Sprachen - ein Kindergarten
    in der Kategorie Initiativen/Projekte von Kindern und Jugendlichen/Schulklassen/Bildungseinrichtungen
  • Sozialnetz-Konferenz
    in der Kategorie Organisationen/Vereine/Unternehmen
  • talentify.me
    in der Kategorie Organisationen/Vereine/Unternehmen

Kategorie Initiativen/Projekte von Kindern und Jugendlichen/Schulklassen/Bildungseinrichtungen

Projekt Jedes Kind hat ein Recht zu leben

Ana Lucia, geboren am 12.8.2007, aus Lima in Peru litt seit 22. Februar 2015 an einem Cavernom im Hirnstamm. Viele Initiativen seitens der Familie, dass sie doch einen Arzt finden, der Ana Lucia retten könnte, blieben erfolglos. Die Mutter des Mädchens, die selber Ärztin ist, war bereits in Argentinien, um einen Arzt zu finden.

Ana Lucia, geboren am 12.8.2007, aus Lima in Peru litt seit 22. Februar 2015 an einem Cavernom im Hirnstamm. Viele Initiativen seitens der Familie, dass sie doch einen Arzt finden, der Ana Lucia retten könnte, blieben erfolglos. Die Mutter des Mädchens, die selber Ärztin ist, war bereits in Argentinien, um einen Arzt zu finden.

So ist P. Juan Goicochea, ein Comboni Missionar, mit der Bitte an mich herangetreten, eine Möglichkeit der Operation in Österreich zu suchen. Es war klar, dass wir schnell handeln mussten, denn das Mädchen hatte bereits in Peru zwei Gehirnblutungen. Mit Hilfe von Ärzten in Zwettl ist es gelungen einen Kontakt zu Prof. Dr. Thomas Czech im AKH Wien herzustellen, der bereit war diese schwierige und lebensrettende Operation durchzuführen. Ohne Entfernung dieses Hirntumors hätte Ana Lucia nur mehr einige Wochen zu leben gehabt. Am 18. April kam Ana Lucia im Rollstuhl mit ihrer Mutter am Flughafen in Wien an. Sie konnte nicht mehr alleine gehen.

Am 22. April 2015 wurde Ana Lucia im AKH Wien erfolgreich operiert. Bereits nach einer Woche konnte sie aus dem Krankenhaus entlassen werden und mit Ergo- bzw. Physiotherapie in Zwettl beginnen.

Es ist alles wie ein Wunder, denn mittlerweile kann sie schon wieder gehen und laufen.

Die Schülerinnen und Schüler wurden in unserer Schule auf die Situation des kranken Mädchens vorbereitet. Ana Lucia war oft im Unterricht dabei, es haben sich schöne Freundschaften entwickelt, vor allem in der Privat-Volksschule Zwettl.

Unsere Schülerinnen und Schüler haben seit diesem Schuljahr die Möglichkeit, Spanisch zu lernen, so war es für sie einfacher, sich mit Ana Lucia zu verständigen. Selbst wenn die Sprachkenntnisse nicht gereicht haben, war es für die Kinder kein Problem, sich zu verständigen.

Auf diesem Wege konnten ihr Gleichaltrige dabei helfen, ihr Trauma der schweren Krankheit zu bewältigen.
Danke daher auch an die Kinder der Privaten Volksschule und der Privaten Neuen Mittelschule für diese grenzenlose Freundschaft.

Ana Lucia fühlt sich sichtlich wohl im Kreise ihrer neuen Freundinnen und Freunde.
Ana Lucia fühlt sich sichtlich wohl im Kreise ihrer neuen Freundinnen und Freunde.

Detailinformationen:
Sr. Karina Adelheid Beneder
sr.karina(at)pnmszwettl.ac.at

Projekt Viele Sprachen - ein Kindergarten

Situationsanalyse und Begründung
Derzeit besuchen 42 Kinder den Kindergarten. Davon 12 Kinder mit Erstsprache Deutsch und 28 Kinder mit anderer Erstsprache.
In unserem Kindergarten begegnen sich täglich Menschen aus 11 Nationen. Durch diese Vielfalt der Kulturen gibt es auch unterschiedliche Erziehungsstile in den Familien.

Situationsanalyse und Begründung
Derzeit besuchen 42 Kinder den Kindergarten. Davon 12 Kinder mit Erstsprache Deutsch und 28 Kinder mit anderer Erstsprache.
In unserem Kindergarten begegnen sich täglich Menschen aus 11 Nationen. Durch diese Vielfalt der Kulturen gibt es auch unterschiedliche Erziehungsstile in den Familien.

Artikel 29 der UN – Kinderrechtskonvention
Die Bildung in unserem Kindergarten ist darauf ausgerichtet, dem Kind Achtung vor seiner kulturellen Identität, seiner Sprache und den kulturellen Werten seines Herkunftslandes und des Landes in dem es lebt zu vermitteln.
Der Erwerb der Deutschen Sprache ist der Schlüssel für gelungene Integration und Konfliktlösung. Kinder  werden aber auch unterstützt und ermutigt  in ihrer Erstsprache zusprechen. Dies ist für die Entwicklung ihrer Identität von enormer Bedeutung. Zusätzlich zu den Pädagoginnen begleiten Interkulturelle Mitarbeiterinnen die Kinder bei diesem Prozess. Kinder erfahren: „Ich werde gehört. Was ich sage ist wichtig.“
Da bei den Eltern der uns anvertrauten Kinder die Scheu vor dem „Deutsch sprechen“ spürbar ist, hat sich das Kindergartenteam Gedanken gemacht, und Aktionen gesetzt, um ein gegenseitiges Kennenlernen und Sprechen in ungezwungener Atmosphäre zu ermöglichen. Das Kindergartenteam ist zugleich auch „pädagogisches Modell“.
Im Kindergarten wird Diversität sichtbar. Dadurch entstehen Konflikte, die bewältigt werden müssen. Gewalt hat hier keinen Platz. Eltern zu unterstützen in der Familie ohne Gewalt zu erziehen, ist ein Ziel dieses Projektes.

Weitere Ziele:
♦ Vertrauen zu den Mitmenschen aufbauen
♦ Anerkennen, dass Menschen unterschiedlich sind
♦ Achtung und Respekt allen Menschen gegenüber, Grundverständnis dafür, dass
   alle Menschen gleichwertig sind.
♦ über sich und die eigene Familie und ihre Herkunft Bescheid wissen
♦ sich der eigenen Gefühle bewusst sein und sie zum Ausdruck bringen
♦ Eltern für die Bedürfnisse ihrer Kinder sensibilisieren
♦ Eltern vermitteln, dass Gewalt kein geeignetes Mittel zur Erziehung des Kindes ist


 Bausteine:
♦ Elterngespräche     ♦ Familiennachmittage monatlich
♦ Elternabend : Kindeswohl - was ist das?  ♦ Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe

Projektbeschreibung
♦ Zu Beginn des Kindergartenjahres,  ist die gelungene Kontaktaufnahme der Pädagoginnen mit den Eltern entscheidend. Eltern und Kinder sollen sich willkommen fühlen.
Bei der Eingewöhnung in den Kindergarten wird auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes eingegangen. Die Eltern, oder andere primäre Bezugspersonen haben die Möglichkeit das Kind solange es erforderlich ist, zu begleiten.
♦ Interkulturelle Mitarbeiterinnen unterstützen die Arbeit der Pädagoginnen, bauen Brücken zwischen den Kulturen. Sie sprechen in der Erstsprache des Kindes und vermitteln das Gefühl: ich werde gehört und verstanden.
♦ Die Eltern werden seit September 2014 zu monatlichen „Familiennachmittagen“ eingeladen. Der Besuch ist freiwillig. Die Themenschwerpunkte orientieren sich an den Bedürfnissen der Kinder. In entspannter Atmosphäre wird gespielt, gekocht, gebastelt, getanzt oder gesungen.
Geschwister und Großeltern sind ebenfalls willkommen. So lernen sich die Familien kennen und Eltern mit anderer Erstsprache als Deutsch haben die Möglichkeit ihre Kenntnisse aus den Deutschkursen zu erproben. Ohne Druck, sondern mit viel Humor.
Der Austausch mit den Pädagoginnen ist entspannt und „erzieherische Themen“ können angesprochen werden. Eltern erleben ihre Kinder in einem anderen Umfeld und lernen am Vorbild der Pädagoginnen.

                                  

♦ Im April wurde ein Elternabend zum Thema: Kindeswohl-was ist das? durchgeführt.
Eine Referentin vom Verein „DIE MÖWE“ hielt einen Vortrag mit anschließender Diskussion:
 Was braucht ein Kind um gut aufzuwachsen?
 Welche Bedürfnisse hat ein Kind?
 Was ist förderlich für eine gesunde Entwicklung?
 Gewalt hemmt die Kinder in der Entwicklung.
 Welche Formen der Gewalt gibt es?
 
♦ Durchführung eines „Familienfrühstücks“ (Muttertag/Vatertag)
♦ Sommerfest

 

 

 

 

 

Viele Sprachen - ein Kindergarten
Viele Sprachen - ein Kindergarten

Detailinformationen:
Projektverantwortliche: Brigitte Hutterer, Direktorin / Barbara Erhabor, Pädagogin

Projekt Erstellung von Abfallwirtschaftskonzepten

Alljährlich findet an der Schule Ende Jänner das Unterrichtsprojekt „Erstellung eines Abfallwirtschaftskonzepts für Unternehmen oder Schulen“ statt. Dabei erstellen SchülerInnen des 3. Jahrganges = 11. Schulstufe = Alter 16 – 17 Jahre in Betrieben und fallweise auch in Schulen Abfallwirtschaftskonzepte. Dies erfolgt auf einem Niveau, dass das Ergebnis zur Vorlage vor der Behörde geeignet ist. Die SchülerInnen werden darauf von Sept. bis Jänner vorbereitet, erlernen dabei neben den Grundprinzipien der Abfallwirtschaft wie zB vermeiden vor recyclen vor entsorgen, oder der Bevorzugung von beginn of pipe Technologien wie man im Betrieb oder in der Schule den gesamten anfallenden Abfall erfasst, bewertet, kategorisiert und auflistet. Der Energieverbrauch und der Wasserverbrauch sind dabei ebenfalls ein Thema.
Mit diesem Abfallwirtschaftskonzept kann dann das Unternehmen Schwachstellen in der Produktion erkennen und darauf reagieren. Die Vermeidung von Abfall trägt wesentlich zur Verringerung des Gesamtenergieverbrauches bei. Zusätzlich wird dabei bei den Mitarbeitern auch ein Bewusstsein für den Privatbereich geschafft. Eine Durchführung dieses Projekts in Schulen hat natürlich einen besonders hohen Multiplikatoreffekt.

Alljährlich findet an der Schule Ende Jänner das Unterrichtsprojekt „Erstellung eines Abfallwirtschaftskonzepts für Unternehmen oder Schulen“ statt. Dabei erstellen SchülerInnen des 3. Jahrganges = 11. Schulstufe = Alter 16 – 17 Jahre in Betrieben und fallweise auch in Schulen Abfallwirtschaftskonzepte. Dies erfolgt auf einem Niveau, dass das Ergebnis zur Vorlage vor der Behörde geeignet ist. Die SchülerInnen werden darauf von Sept. bis Jänner vorbereitet, erlernen dabei neben den Grundprinzipien der Abfallwirtschaft wie zB vermeiden vor recyclen vor entsorgen, oder der Bevorzugung von beginn of pipe Technologien wie man im Betrieb oder in der Schule den gesamten anfallenden Abfall erfasst, bewertet, kategorisiert und auflistet. Der Energieverbrauch und der Wasserverbrauch sind dabei ebenfalls ein Thema.
Mit diesem Abfallwirtschaftskonzept kann dann das Unternehmen Schwachstellen in der Produktion erkennen und darauf reagieren. Die Vermeidung von Abfall trägt wesentlich zur Verringerung des Gesamtenergieverbrauches bei. Zusätzlich wird dabei bei den Mitarbeitern auch ein Bewusstsein für den Privatbereich geschafft. Eine Durchführung dieses Projekts in Schulen hat natürlich einen besonders hohen Multiplikatoreffekt.

Abfallwirtschaft ist in Österreich seit 1990 per Bundesgesetz geregelt. Dennoch besteht hier nach wie vor Handlungsbedarf um die Abfallwirtschaft in eine nachhaltige Richtung zu führen. Ein entsprechender Umgang mit Ressourcen ist ein wesentlicher Anspruch von jungen Menschen an die Gesellschaft. Nur durch einen entsprechenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen wird ein Leben in Gesundheit und Wohlstand in Zukunft möglich sein. Die Kinder und Jugendlichen haben ein Anrecht darauf, auch in Zukunft eine intakte Umwelt erleben und auf Ressourcen zugreifen zu können. Es ist dies wohl ein Grundrecht von Kindern und Jugendlichen.
Unsere SchülerInnen werden im Rahmen ihrer Ausbildung zu Abfallbeauftragten geschult. Im Rahmen dieser Schulung erstellen die SchülerInnen selbstständig in Unternehmen und fallweise auch in Schulen ein derartiges Abfallwirtschaftskonzept. Dies bringt eine win-win Situation für die Unternehmen einerseits, die dadurch eventuell Probleme in ihrer Abfallwirtschaft erkennen können, andererseits ist dies ein wichtiger Beitrag zur Senkung der eingesetzten Energien bei der Produktion von Produkten, bzw. auch die Änderung des Konsumverhaltens der jungen Menschen, was wiederum eine Senkung der eingesetzten Energien zur Folge hat. Derzeit melden die Abfallwirtschaftsverbände leider, dass das Trennverhalten der ÖsterreicherInnen wieder abnimmt. Es landen immer mehr Altstoffe im Restmüll, die noch problemlos recycelt werden könnten. Eine entsprechende sortenreine Trennung ist dafür die Voraussetzung. Außerdem nimmt das Gesamtvolumen ständig zu. Hier wird dringender Handlungsbedarf gesehen.

Ziel des Projekts ist einerseits die Erstellung des Abfallwirtschaftskonzeptes in einem praxisorientiertem Unterrichtsprojekt, andererseits aber auch die persönliche Schulung von jungen Menschen zu umweltbewusst agierenden KonsumentInnen. Ressourcenschonung hat ja immer automatisch Energieeinsparung zur Folge. Wir haben dieses alljährlich fortlaufende Projekt gestartet, weil wir jungen Menschen umweltbewusstes Denken und Handeln vermitteln wollen. Die SchülerInnen sollen dabei erlernen, wie man Schwachstellen zB im Produktionsbereich mit einer Input / Output Analyse finden kann. Die Eigenständigkeit bei der Arbeit steht im Vordergrund. Auf diese Art und Weise verinnerlichen die jungen Menschen die Problematik und deren Lösungswege besonders gut. Ein weiteres Ziel des Projekts ist es, den SchülerInnen eine Zusatzqualifikation zur Reife- und Diplomprüfung mitzugeben, mit der die jungen Menschen bessere Jobeinstiegchancen haben.
Das Projekt beginnt alljährlich im September. Von September bis Mitte Jänner werden einerseits die entsprechenden Gesetze und Verordnungen erlernt, andererseits wie man die Erhebungen, Kategorisierungen, Berechnungen, Ausarbeitung von Verbesserungsvorschlägen und Ideen für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens darstellt. Eine Darstellung über die Einhaltung der zutreffenden Rechtsvorschriften gehört ebenso dazu. Mit praxisorientierten Fallbeispielen werden die SchülerInnen darauf vorbereitet. Ende Jänner wird dann dieses Projekt in den Unternehmen, etc. durchgeführt. Dafür stehen den SchülerInnen drei Tage zur Verfügung. In Gruppen von 2 bis 4 SchülerInnen wird dann vor Ort gearbeitet. Die Betreuung durch die Lehrpersonen erfolgt per Internet, Telefon und wenn unbedingt nötig auch vor Ort. In diesen drei Tagen wurden zB schon Abfallwirtschaftskonzepte für kleinere Krankenhäuser zur Gänze erstellt. Betriebe mit mehreren hundert Mitarbeitern sind durchaus üblich. Danach wird das Abfallwirtschaftskonzept in der Schule finalisiert, und nach nochmaliger Durchsicht und Korrektur an die Unternehmen übermittelt. Der weitere positive Nebeneffekt ist, dass sich die SchülerInnen eigenverantwortlich Unternehmen suchen und sich um die Möglichkeit der Durchführung bewerben müssen. Dies fördert die Eigenständigkeit der jungen Menschen im Kontakt zu Unternehmen. Sie kehren mit gestärktem Selbstbewusstsein von den Unternehmen zurück.
In diesem Projektablauf treffen mehrere positive Aspekte aufeinander. Einerseits lernen die jungen Menschen im Team praxisorientiert zu arbeiten. Eine derartige Unterrichtsgestaltung entspricht modernen Erkenntnissen der Pädagogik. Andererseits gibt es sehr positive Aspekte in Bezug auf Ressourcenschonung, Energieeinsparung, Bewusstseinsschulung. Damit werden verantwortungsbewusste, aber auch selbstbewusste, junge Menschen gebildet.

Für die Vorbereitungszeit fallen Kopierkosten in der Höhe von ca. 700,- Euro an. Bei der Durchführung entstehen An- und Abreisekosten, sowie die Nächtigungskosten und wiederum Kopierkosten. Wenn man davon ausgeht, dass jährlich etwa 70 Personen dieses Projekt durchführen so kann man mit durchschnittlichen An- und Abreisekosten von 40,- Euro pro Person rechen. Für die Nächtigung und Verpflegung (2 Nächte, 3 Tage) kann man ca. 80 Euro pro Person rechnen. Wobei dieser Wert nur deshalb so niedrig ist, weil die SchülerInnen zum Teil auch bei Verwandten nächtigen können, und hier keine Kosten anfallen. Insgesamt kann man also von Kosten in der Höhe von ca. € 10.000,- ausgehen.

Bei diesem Projekt werden jährlich etwa 25 bis 30 Unternehmen oder andere Organisationen bearbeitet. Jedenfalls müssen dabei pro Unternehmen mindestens 21 Personen betroffen sein. Als MitarbeiterInnen oder in Schulen auch als SchülerInnen. Wenn man davon ausgeht, dass die Anzahl der Personen in den Betrieben und Organisationen doch deutlich höher als durchschnittlich 20 ist, so werden etwa 1.200 Personen pro Jahr mit dieser Thematik konfrontiert und hier Bewusstsein geschafft. Die Einsparungen von Ressourcen und direkt von Energie lässt sich insgesamt schwierig beziffern. Jedoch ist die Tatsache, dass hier hohe Einsparung stattfindet selbstverständlich. Der Multiplikatoreffekt ist jedenfalls enorm
Das Projekt kann in jeder Region Österreichs angewendet werden. Wir bearbeiten derzeit Unternehmen und Organisationen in den Bundesländern Niederösterreich, Wien, Oberösterreich, Steiermark, Salzburg und Burgenland. Eine Durchführung oder Übertragung auf andere Länder ist sofort denkbar. Für eine Verbreitung dieses Modells würden wir zur Verfügung stehen.

Detailinformationen:
Mag. Gerhard Hackl - HLUW Yspertal
ghackl(at)hluwyspertal.ac.at

Projekt AHS NÖ Schüler und Schülerinnen Coaching


Das Konzept AHS „SchülerInnen Coaching“:
Eine außenstehende, neutrale Ansprech- und Vertrauensperson  steht  AHS-Schülerinnen und Schülern von der 5.-12./13.Schulstufe als Coach zur Seite. Diese ist vom Grundberuf AHS-Lehrerin bzw. AHS-Lehrer, verfügt über einschlägige Zusatzqualifikationen und bietet das Coaching an einer anderen Schule als der Stammschule an. Regelmäßig einmal pro Woche ist der SchülerInnen-Coach für zwei bis fünf Stunden an der Schule anwesend.

Das Konzept AHS „SchülerInnen Coaching“:
Eine außenstehende, neutrale Ansprech- und Vertrauensperson  steht  AHS-Schülerinnen und Schülern von der 5.-12./13.Schulstufe als Coach zur Seite. Diese ist vom Grundberuf AHS-Lehrerin bzw. AHS-Lehrer, verfügt über einschlägige Zusatzqualifikationen und bietet das Coaching an einer anderen Schule als der Stammschule an. Regelmäßig einmal pro Woche ist der SchülerInnen-Coach für zwei bis fünf Stunden an der Schule anwesend.

Die konkrete Umsetzung des SchülerInnen Coachings:
1. Themen im SchülerInnen Coaching:
Begleitung und Unterstützung bei Konflikten aller Art: bei Stress in der Schule oder zu Hause, bei Problemen in der Klasse, beim Prozess der Selbstfindung, bei Fragen zum Thema „Anderssein – Dazugehören“, bei Unsicherheiten im Umgang mit anderen, bei Lernschwierigkeiten uvm.

2. Arbeitsweise beim SchülerInnen Coaching:
-) Vorwiegend Einzelgespräche mit SchülerInnen, die freiwillig ins Coaching kommen (einmalige oder regelmäßige Treffen während der Unterrichtszeit).
-) Hierbei werden unter anderem verschiedene mentale Trainingsmethoden angewendet, Kommunikationstrainings durchgeführt, Entspannungstechniken geübt, lösungsorientierte Strategien gemeinsam entwickelt…
-) Im Bedarfsfall wird auch mit Kleingruppen bzw. ganzen Klassen gearbeitet.
-) Projekte in Blöcken sind möglich.
-) Zusammenarbeit mit LehrerInnen und Schulleitung, um eine unter Umständen nötige engmaschige Begleitung zu ermöglichen.
-) Das SchülerInnen Coaching grenzt sich klar von der Schulpsychologie und Psychotherapie ab und empfiehlt bzw. vermittelt diese Angebote weiter; im Bedarfsfall werden externe Beratungsstellen kontaktiert (z.B. Kija, Fachstellen für Suchtprävention und Gewaltprävention, Rainbows, u.a.), um Informationen einzuholen bzw. um die entsprechenden Hilfsangebote weiterzuvermitteln.

3. Ziele im SchülerInnen Coaching:
-) eigene Grenzen besser wahrnehmen und verteidigen können
-) Kommunikationsfähigkeit steigern
-) Konfliktbewältigungsstrategien entwickeln
-) besser mit eigenen Stärken und Schwächen umgehen können
-) Frustrationstoleranz erweitern
-) Lernkonzepte erstellen
-) Verbesserung der schulischen Leistungen
-) Optimierung der individuellen Befindlichkeit und Resilienz

4. Vorgehensweise:
-) Bei Bedarf wird von Seiten der LehrerInnen, des Direktors, der Direktorin, der Eltern das Coaching als sinnvolle Intervention empfohlen und vermittelt. Selbstverständlich können die SchülerInnen auch eigenständig den Kontakt suchen.
-) Voraussetzungen für das Coaching sind die Bereitschaft und Freiwilligkeit der Schülerin/ des Schülers.
-) Das Einverständnis der Eltern wird eingeholt. (altersabhängig)
-) Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung mit dem Coach direkt durch den/die SchülerIn, durch eine/n LehrerIn, durch den/die DirektorIn oder durch die Eltern.
-) Rückmeldung des Coachingfortschritts nur unter Beachtung der Gebote: Vertraulichkeit, Unabhängigkeit und Verschwiegenheit.

Stand des Projekts:
Das Projekt wurde im Schuljahr 2008/09 am Borg für LeistungssportlerInnen (St.Pölten) ins Leben gerufen. Von dort aus wurde es auf mehrere AHS Schulstandorte ausgeweitet.
Seit 2013/14 gibt es ein Team von 5 Coaches, die mittlerweile an 13 niederösterreichischen Gymnasien im Einsatz sind. Die Coaches treffen sich zum regelmäßigen internen Austausch und finanzieren sich die begleitende Supervision selbst.
Weitere Schulen sind interessiert, das Coaching zu etablieren; darum wird bereits an der Ausweitung des Coaching Teams gearbeitet.

AHS NÖ Schüler und Schülerinnen Coaching
AHS NÖ Schüler und Schülerinnen Coaching

Detailinformationen:
Initiatorin und Projektverantwortliche
Mag.a Bärbel Jungmeier, MSc
office(at)bjungmeier.at
0699/13196149

Projekt Junge Uni der FH Krems

1. Projektbeschreibung
Die neugierigen Jungen von heute sind die Innovativen und Erfolgreichen von Morgen – dieser Satz fasst nicht nur den Leitgedanken der Jungen Uni der IMC FH Krems zusammen, sondern auch das Anliegen der IMC FH Krems, bei Kindern und Jugendlichen schon frühzeitig Neugierde und Begeisterung für die Welt der Wissenschaft und Forschung zu wecken. Im Jahr 2015 wurden insgesamt 250 Jungstudierende im Alter von zehn bis 13 Jahren an interessante und spannende Wissensgebiete herangeführt.

Junge Uni der FH Krems
Junge Uni der FH Krems

1. Projektbeschreibung
Die neugierigen Jungen von heute sind die Innovativen und Erfolgreichen von Morgen – dieser Satz fasst nicht nur den Leitgedanken der Jungen Uni der IMC FH Krems zusammen, sondern auch das Anliegen der IMC FH Krems, bei Kindern und Jugendlichen schon frühzeitig Neugierde und Begeisterung für die Welt der Wissenschaft und Forschung zu wecken. Im Jahr 2015 wurden insgesamt 250 Jungstudierende im Alter von zehn bis 13 Jahren an interessante und spannende Wissensgebiete herangeführt.
Die IMC Fachhochschule Krems als Initiator der ersten Jugenduniversität Niederösterreichs begeistert mit diesem Projekt besonders junge Menschen für die faszinierende Welt der Wissenschaft und Forschung. In diesem Jahr wurde erstmalig eine Kooperation mit den Bildungsinstitutionen und Campuspartnern der Donau-Universität Krems und der Karl-Landsteiner Privatuniversität geschlossen. Das Ziel der Jungen Uni der FH Krems ist es Kindern einen Einblick in die spannende Welt der Wissenschaft und Forschung zu geben. Der Zugang zur Hochschule soll jedoch für ALLE Kinder in diesem Alter ermöglicht werden – es wird besondere Aufmerksamkeit auf die Förderung von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Schichten, aus Familien mit Migrationshintergrund, aus bildungsfernen Schichten und auf Kinder mit besonderen Bedürfnissen gelegt. Dadurch wird Wissenschaft und Forschung für ALLE Kinder und Jugendliche zugänglich gemacht und die Hemmschwelle vor der Institution Hochschule abgebaut.

2. Das Konzept
Das Konzept der Jungen Uni der FH Krems baut darauf auf, dass alle Kinder und Jugendlichen am Vormittag die gleichen Vorlesungen besuchen, die Workshops am Nachmittag jedoch frei wählbar sind. Die Jungstudierenden erhalten dadurch die Möglichkeit mit allen Wissensgebieten in Berührung zu kommen. Die Workshops am Nachmittag können die Jungstudierenden nach ihren eigenen Interessensgebieten auswählen. Um in den Workshops die Interaktivität gewährleisten zu können, werden die Workshops nur für eine begrenzte Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern angeboten. Dadurch können die Jungstudierenden in hands-on Experimenten selbst aktiv tätig sein, ausprobieren und experimentieren.
Jedes Jahr wird ein spezielles Schwerpunktthema ausgewählt, unter welchem bestimmte Vorlesungen und Workshops angeboten werden.
Im Jahr 2015 fand die Junge Uni Krems unter dem Motto "Innovation & Forschergeist" statt. Zusätzlich findet der „International Day“ am letzten Tag der Jungen Uni statt, wo die Jungstudierenden Einblicke in fremde Kulturen gewinnen.
Den feierlichen Abschluss der Jungen Uni bildet die offizielle Junge Uni Sponsionsfeier am letzten Tag der Jungen Uni, bei der die Jung- studierenden feierlich ihre Urkunden erhalten. Die Jungstudierenden leisten den Eid "immer neugierig zu bleiben" und können ihren Abschluss nun offiziell feiern.

3. Die Kosten
Da es eines der vorrangigsten Ziele der Jungen Uni Krems ist, allen Kindern unabhängig von ihrer Herkunft, die Teilnahme an der Jungen Uni zu ermöglichen, ist die Teilnahme an den Vorlesungen und Workshops an der Jungen Uni der FH Krems kostenlos. Die IMC FH Krems hebt lediglich einen geringen Unkostenbeitrag in Höhe von € 9,- als „Aufwandsentschädigung“ ein - für die geringe Inskriptionsgebühr erhalten die Jungstudierenden eine Junge Uni Umhängetasche, ein Junge Uni T-Shirt, eine Junge Uni Mappe, alle Unterlagen für die Junge Uni Woche, usw. Sollte es den Jungstudierenden oder den Eltern nicht möglich sein die Inskriptionsgebühr zu bezahlen, übernimmt der Veranstalter die Inskriptionsgebühr.

Junge Uni der FH Krems
Junge Uni der FH Krems

Detailinformationen:
www.jungeuni.at

 

Projekt Mutig voneinander lernen

„Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht“, schrieb Ingeborg Bachmann im dreifachen Konjunktiv. Sie betonte dadurch wohl den Mut, den Willen und die Anstrengungsbereitschaft für ein friedvolles Miteinander. Es liegt an den Erwachsenen, Vorbildfunktion zu übernehmen, um in Worten und im Handeln den Friedenswillen zu bezeugen und an die nächsten Generationen weiterzugeben. Erziehung ist ein Schlüsselinstrument für das friedevolle Zusammenleben unserer Kinder in ihrer Zukunft. Unsere Lebenswelten und Lebensweisen sind vielfältig.
 

„Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht“, schrieb Ingeborg Bachmann im dreifachen Konjunktiv. Sie betonte dadurch wohl den Mut, den Willen und die Anstrengungsbereitschaft für ein friedvolles Miteinander. Es liegt an den Erwachsenen, Vorbildfunktion zu übernehmen, um in Worten und im Handeln den Friedenswillen zu bezeugen und an die nächsten Generationen weiterzugeben. Erziehung ist ein Schlüsselinstrument für das friedevolle Zusammenleben unserer Kinder in ihrer Zukunft. Unsere Lebenswelten und Lebensweisen sind vielfältig.

Grundkonzept
Topic 1: Handlungsorientierter DaZ-Kurse
Aus einem Elterngespräch im Herbst 2014 wuchsen lebensweltliche Deutsch-Kurse, die zurzeit zirka 30 Personen helfen, in der österreichischen Aufnahmegesellschaft Wurzeln zu schlagen. Auf unterschiedlichen Niveaustufen von Alphabetisierung bis zum Niveau B1 werden Menschen mit Migrationsgeschichte unterrichtet. Lebens- und Bildungsgeschichten der Menschen sind Anknüpfungspunkte, sodass das Neue am persönlich Bekannten verankert werden kann. Impulsgebend für den Deutscherwerb ist die professionelle Arbeit einer ausgebildeten Deutsch als Fremdsprachen-Lehrerin. Ehrenamtliche TrainerInnen orientieren sich an ihrem Vorbild.

Topic 2: Partizipation der Bildungsinstitution Schule
Die Kinder der TeilnehmerInnen besuchen die Volksschule bzw  den Kindergarten in Kematen sowie Schulen der Umgebung, somit wird das Schulsystem vor Ort und Bildungstradition in Österreich ein laufend aktuelles Thema in den Kursen. Allmählich wird dadurch ein Wortschatz aufgebaut, der immanent ist, um seine Kinder als Erziehungsberechtigte während der Pflichtschulzeit unterstützen zu können. Es gilt, das Selbstbewusstsein der mehrsprachigen Eltern zu stärken und ihnen eine Teilnahme am Bildungssystem überhaupt erst zu ermöglichen.
Persönliche Fragen über das Thema „Schule“ hinaus werden in einer wöchentlichen Sprechstunde thematisiert. Die ausgebildete Deutsch als Fremdsprachen-Lehrerin Emmanuelle Gravier-Berger arbeitet generationenübergreifend mit den Menschen mit Migrationsgeschichte als auch mit den Menschen der österreichischen Aufnahmegesellschaft.

Topic 3: Biografiearbeit in der Schule
In Biografie-Workshops arbeiten Eltern und Kinder miteinander generationen- und kulturenübergreifend. Schulfeste können gefeiert werden und Elternabende stattfinden, an denen sprachensensibel versucht wird, alle Teilnehmenden zu erreichen. Durch die aktive Mitarbeit des Elternvereins werden Möglichkeitsräume geschaffen, in der Schulgemeinschaft und darüber hinaus am Gemeindeleben zu partizipieren.

Topic 4: Vernetzung mit der Gemeindebibliothek
Ein Strahlen leuchtet in den Augen der neu angekommenen Flüchtlingskinder, weil sie in Kinderbüchern neben der deutschen Sprache, die ihnen vertraute Muttersprache lesen können. Eltern können durch mehrsprachige Bücher ihren Kindern Geschichten vorlesen. Gemeinsam wird am Deutscherwerb gearbeitet. Vertraute Schrift in einem fremden Land schafft Sicherheit, die notwendig ist, sich Stück für Stück dem Neuen zu öffnen.

Topic 5: Lebensweltorientiertes Arbeiten
Ein besonderes Augenmerk gilt den Jugendlichen, die zu alt sind, um sie ins Pflichtschulsystem aufzunehmen. Diese jugendlichen Flüchtlinge bekamen dank der Aufnahmebereitschaft der ALW Amstetten rasch einen Schulplatz. Mit Freude, Mut, und Lerneifer stellen sich die jungen Menschen den Aufgaben. Für Flüchtlingskinder im Volksschulalter, die quer während des Schuljahres einsteigen, wurde eine Übergangsgruppe geschaffen. Das gut funktionierende bestehende Klassensystem wurde somit erweitert: Die Flüchtlingskinder bekommen täglich gezielt zwei bis drei Sprachförderstunden. Die restlichen Stunden verbringen die neuen Kinder in Klassenverbänden, die ihrem Alter entsprechen. So wird das Sozialverhalten aller Kinder gestärkt und die Teilnahme der neuen SchülerInnen als Bereicherung erlebt.
Wer Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit spüren möchte, darf sich vom Vertrauen und Mut der Kinder anstecken lassen. Sie unterscheiden nicht nach Alter, Gender, Kultur und Religion

Facts der Bildung in Kematen:
Biografie-Workshops mit Eltern und Kindern
Sprachensensible Elternarbeit (v.a. für Eltern der SchulanfängerInnen)
Wöchentliche Sprechstunde für Menschen mit Migrationshintergrund: Freitag, 10 Uhr
Deutsch-Kurse:  mehr als 30 TeilnehmerInnen
Individuelles Sprachförderangebot für die Volksschulkinder am Vor- und Nachmittag
Mehrsprachiges Angebot in der Gemeindebücherei
Vermittlung ankommender Kinder in die für sie zuständigen Bildungsinstitutionen im Pflichtschulbereich
Vermittlung von Jugendlichen, die nicht mehr ins Pflichtschulsystem aufgenommen werden können, an weiterführende Schulen: ALW Amstetten
Spielerische Lernphasen während der Sommerferien für alle Kinder unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse
Gestalten von transkulturellen und generationenübergreifenden Gemeindefeiern (Bsp.: Biografisches Lesen; Buffets mit Speisen aus verschiedenen Ländern,…)

Mutig voneinander lernen
Mutig voneinander lernen
Mutig voneinander lernen
Mutig voneinander lernen
Mutig voneinander lernen
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Mutig voneinander lernen
Mutig voneinander lernen

Detailinformationen:

Projektleitungsteam:
VD Sonja Wodnek, MA – Volksschuldirektorin (pädagogische Leitung im Bereich Schulwesen, Elternarbeit, Öffentlichkeitsarbeit)
Emmanuelle Gravier-Berger, DaF/DaZ Lehrerin und Sozialpädagogin (pädagogische Leitung im Bereich Erwachsenenbildung, Leitung der Workshops und der Deutschkurse, Unterstützung bei der Elternarbeit)
Yurdagül Sener, Journalistin bei P3TV (Öffentlichkeitsarbeit, Unterstützung bei der Elternarbeit)
Dagmar Ochsenbichler, Obfrau des Elternvereins (Öffentlichkeitsarbeit)
Magdalena Hielber, NÖ Medienzentrum (Verfilmung der Projektarbeit durch beteiligte Kinder)

Beteiligte/Teilnehmende:
SchülerInnen der VS Kematen und deren Eltern, Gesamtes LehrerInnenteam der VS Kematen, Marktgemeinde Kematen/Ybbs: Bürgermeisterin Juliane Günther, Integrationsgemeinderätin Duygu-Yilmaz-Binici, Örtliche Gemeindebücherei – Bibliothekarin Hermine Dultinger

Weitere Informationen unter 07448/3617 – vs.kematen(at)noeschule.at

Kategorie Organisationen/Vereine/Unternehmen

Projekt Verein Glücksbote

Glücksbote - Verein zur Förderung sozial schwacher Familien

"Ich bin ein Glücksbote!", so lautet das Motto des Vereins "Glücksbote", der Kinder aus sozial schwachen Familien unterstützt und Freude bereiten will.

Familien aus sozial schwachem Umfeld haben oft Schwierigkeiten mit Ihrem Einkommen auszukommen. Besondere Anlässe wie Geburtstag, Ostern, Nikolaus, Weihnachten oder auch der Schulbeginn erfordern zusätzlichen finanziellen Aufwand, der nicht vorhanden ist.

Rituale und Feste zu feiern ist für Familien und besonders für Kinder sehr wichtig. Sie geben Sicherheit, Orientierung, Geborgenheit und Glücksmomente, an die sie sich lange erinnern können.

Verein Glücksbote
Verein Glücksbote
Verein Glücksbote
Verein Glücksbote
Verein Glücksbote
Verein Glücksbote
Verein Glücksbote
Verein Glücksbote
Verein Glücksbote
Verein Glücksbote
 

Glücksbote - Verein zur Förderung sozial schwacher Familien

"Ich bin ein Glücksbote!", so lautet das Motto des Vereins "Glücksbote", der Kinder aus sozial schwachen Familien unterstützt und Freude bereiten will.

Familien aus sozial schwachem Umfeld haben oft Schwierigkeiten mit Ihrem Einkommen auszukommen. Besondere Anlässe wie Geburtstag, Ostern, Nikolaus, Weihnachten oder auch der Schulbeginn erfordern zusätzlichen finanziellen Aufwand, der nicht vorhanden ist.

Rituale und Feste zu feiern ist für Familien und besonders für Kinder sehr wichtig. Sie geben Sicherheit, Orientierung, Geborgenheit und Glücksmomente, an die sie sich lange erinnern können.

Zielgruppe sind Kinder von 0 bis 15 Jahren, die in Österreich leben. Durch die Zusammenarbeit mit Organisationen, wie z.B. SAM NÖ (Sozialmarkt) oder dem Hilfswerk Baden, erfährt der Verein von der Bedürftigkeit und den Wünschen der Kinder. Unsere Partner stellen somit den Kontakt zu sozial schwachen Familien her, welche sich aber natürlich auch direkt bei uns melden können. Einziges wichtiges Kriterium für den Erhalt von Unterstützungsleistungen jeder Art ist der Nachweis einer Bedürftigkeit.


Glücksbote ist ein unabhängiger und mildtätiger Verein mit Sitz in Niederösterreich und sammelt:

• Sachspenden
• Geldspenden
• Gutscheine

Gemeinsam mit unseren Förderern organisieren wir

• Flohmärkte,
• Sammelboxen (Süßigkeiten, Spielsachen, Kinderbücher…),
• weitere karitative Events, wodurch nachstehende Beispielprojekte geplant und umgesetzt werden können.

So führt der Verein "Glücksbote" jedes Jahr eine Vielzahl an Projekten durch, wie z.B.
• Osternester
• Nikolosackerl
• Schöne Weihnachten
• Flohmarkt
• Buch Aktionen
• Gutschein-Aktionen


Unsere Ziele sind:

• Glückliche Momente im Jahresverlauf erleben lassen
• Den Glauben an das Gute im Menschen stärken
• Familienbudgets entlasten
• Erinnerungen, die Lächeln ins Gesicht zaubern
• Glückliche und leuchtende Kinderaugen

Detailinformationen:
http://gluecksbote.at

Projekt Sozialnetz-Konferenz

Es gibt bisher wenige Länder in Europa, in denen Methoden, die das soziale Umfeld aktiv in die Betreuung und Zielfindung einbeziehen, in der Bewährungshilfe angewandt werden. Bisherige Projekte setzen meist vor einer Verurteilung an und sind vor allem im Restorative Justice Bereich, bei dem Täter/innen und Opfer einen Ausgleich finden sollen, angesiedelt.

Das Modell der "Sozialnetz-Konferenz" (engl. "Family Group Conference") ist ein von NEUSTART entwickeltes, innovatives Projekt. Sie wird seit November 2014 im gesamten Bundesgebiet von Österreich angeboten.

Es gibt bisher wenige Länder in Europa, in denen Methoden, die das soziale Umfeld aktiv in die Betreuung und Zielfindung einbeziehen, in der Bewährungshilfe angewandt werden. Bisherige Projekte setzen meist vor einer Verurteilung an und sind vor allem im Restorative Justice Bereich, bei dem Täter/innen und Opfer einen Ausgleich finden sollen, angesiedelt.

Das Modell der "Sozialnetz-Konferenz" (engl. "Family Group Conference") ist ein von NEUSTART entwickeltes, innovatives Projekt. Sie wird seit November 2014 im gesamten Bundesgebiet von Österreich angeboten.

Im Artikel 40 der unicef Konvention über die Rechte des Kindes wird die Behandlung des Kindes im Strafrecht und Strafverfahren festgehalten. Darin erkennen die Vertragsstaaten das Recht jedes Kindes an, das der Verletzung der Strafgesetze verdächtigt, beschuldigt oder überführt wird, in einer Weise zu behandeln, die das Gefühl des Kindes für die eigene Würde und den eigenen Wert fördert, seine Achtung vor den Menschenrechten und den Grundfreiheiten anderer stärkt und seine soziale Wiedereingliederung fördert.

In Österreich wurden dem Artikel 40 entsprechende Gesetze erlassen, die Verfahren bei beschuldigten oder überführten Straftaten mit Kindern und Jugendlichen regeln. Der Verein NEUSTART ist dem Bundesministerium für Justiz unterstellt und unterstützt in verschiedenen Leistungsbereichen die Durchführung dieser Gesetze und Erlässe.

In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Justiz entwickelte und erprobte NEUSTART die Sozialnetz-Konferenz als Maßnahme um eine Haftvermeidung oder Haftverkürzung bei Jugendlichen zu ermöglichen. Wichtig war es, eine nachhaltige Methode zu entwickeln, durch die schwerwiegende Haftfolgen für die Jugendlichen gänzlich vermieden werden können oder deren Auswirkungen so gering wie möglich gehalten werden. Für NEUSTART war es wichtig, besonders den Jugendlichen zu stärken, aber auch sein soziales Umfeld, besonders das Familiensystem, mit einzubinden und zu fördern. Die Strukturen innerhalb der Familie sollen gestärkt und gefestigt werden. Dem Jugendlichen eine Anleitung und einen Weg für die Wiedereingliederung aufzuzeigen und ihm damit eine Perspektive für die Zukunft zu geben ist ein Hauptanliegen.
Die Eigenverantwortlichkeit fördern und stärken ist ein weiterer wichtiger Aspekt dieser Methode. Der Jugendliche soll unter Anleitung lernen sein Leben Stück für Stück eigenverantwortlich zu planen und dauerhaft umzusetzen.
Eine "Sozialnetz-Konferenz" (SoNeKo), wird ohne die Zustimmung des Jugendlichen nicht durchgeführt. Der Jugendliche erarbeitet in enger Abstimmung mit dem Bewährungshelfer einen Plan und erhält von NEUSTART Hilfe und Motivation bei der Umsetzung.

Die Sozialnetz-Konferenz dient der Entwicklung eines Planes des Jugendlichen, welchen er mit Unterstützung seines sozialen Netzes erarbeitet. Im Unterschied zu der klassischen Helferkonferenz geht es bei der SoNeKo um Partizipation des sozialen Netzes und aktive Teilhabe des Jugendlichen an der Problemlösungsfindung. Das Soziale Netz bekommt die Kompetenz übertragen, den Entscheidungsfindungsprozess aktiv zu steuern, einen Plan in eigener Kompetenz - ohne Einmischung der professionellen Helfer und Helferinnen - zu erstellen. Es geht weniger darum fertige Lösungen zu präsentieren, sondern einen Prozess in Gang zu bringen, bei dem die Betroffenen selbst Lösungen finden.
Neben dem Ergebnis (Maßnahmenplan) zählt auch der eigentliche Prozess, der in einer Sozialnetz-Konferenz von allen Beteiligten erlebt werden kann, zu den eigentlichen Unterschieden im Vergleich zu herkömmlichen Helferkonferenzen. Statt vorgegebener Vorschläge der Experten und Expertinnen werden der Jugendliche und sein soziales  Umfeld selbst an der Problemlösung beteiligt und in die Verantwortung genommen.
Der/die jugendliche Straftäter/in merkt damit auch, dass viele Menschen aus seiner/ihrer Umgebung (Familie, Verwandte, Freunde, Nachbarschaft, Unterstützungspersonen, allenfalls Lehrer/in) sich Zeit nehmen, um mit ihm/ihr die Zukunftspläne zu erörtern. Durch die Teilnahme seines/ihres Unterstützungssystems erlebt er/sie eine besondere Form von Empowerment und Unterstützung. Er/sie wird bestärkt, nun wesentliche Veränderungen angehen zu können.

Die SoNeKo senkt die Zahl von Jugendlichen in Untersuchungshaft und verringert im Idealfall die Dauer der Strafhaft bei Jugendlichen deutlich.
Für dieses Projekt erhielt NEUSTART 2014 den Preis „Sozialmarie“.

 

Sozialnetz-Konferenz
Sozialnetz-Konferenz

talentify.me

talentify.me unterstützt aktiv die Lernhilfe von SchülerInnen für SchülerInnen und fördert mit einer außerschulischen Academy die individuellen Talente von jungen Menschen. Dadurch werden SchülerInnen zu Vorbildern, soziale Kompetenzen entwickelt und der soziale Zusammenhalt erhöht. talentify.me bietet so auch eine Alternative zur klassischen Nachhilfe – vor allem für die, die es sich sonst nicht leisten können.
Ziel ist es, eine nachhaltige Peer-to-Peer Onlineplattform zu etablieren, die jungen Menschen dabei hilft, ihr volles Potential zu entfalten, unabhängig vom sozioökonomischen Hintergrund der Eltern. In einer außer-schulischen Academy eignen sich Jugendliche zusätzlich Fähigkeiten an, auf die es im Leben wirklich ankommt. Wie zum Beispiel Kreativität, Teamfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung. Darüber hinaus wird talentify.me junge Menschen unterstützen herauszufinden, welche schulischen und beruflichen Möglichkeiten es gibt und hilft u.a. passende Lehrstellen zu finden.

talentify.me unterstützt aktiv die Lernhilfe von SchülerInnen für SchülerInnen und fördert mit einer außerschulischen Academy die individuellen Talente von jungen Menschen. Dadurch werden SchülerInnen zu Vorbildern, soziale Kompetenzen entwickelt und der soziale Zusammenhalt erhöht. talentify.me bietet so auch eine Alternative zur klassischen Nachhilfe – vor allem für die, die es sich sonst nicht leisten können. Ziel ist es, eine nachhaltige Peer-to-Peer Onlineplattform zu etablieren, die jungen Menschen dabei hilft, ihr volles Potential zu entfalten, unabhängig vom sozioökonomischen Hintergrund der Eltern. In einer außer-schulischen Academy eignen sich Jugendliche zusätzlich Fähigkeiten an, auf die es im Leben wirklich ankommt. Wie zum Beispiel Kreativität, Teamfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung. Darüber hinaus wird talentify.me junge Menschen unterstützen herauszufinden, welche schulischen und beruflichen Möglichkeiten es gibt und hilft u.a. passende Lehrstellen zu finden.

Diesen Herausforderungen stellen wir uns:
1. Bildung wird vererbt: Gute Noten und die Wahl der Schulform hängen stark vom Bildungsniveau und Einkommen der Eltern ab. Während AHS-SchülerInnen zu 78 Prozent aus Akademikerfamilien stammen, besuchen nur 21,7 Prozent aus bildungsfernen Schichten das Gymnasium. Diese finden sich wiederum zu 83 Prozent in Hauptschulen und NMS.
2. Nachhilfe ist teuer: Der durchschnittliche Stundenpreis bei Nachhilfeinstituten liegt bei 32 Euro. Ein Haushalt gibt 660 Euro für Nachhilfe aus, das entspricht österreichweit 119 Mio. Euro pro Jahr. Laut einer aktuellen AK Studie ist dies für die Hälfte der befragten Haushalte eine finanzielle Belastung. Für 100.000 Eltern die akuten Bedarf sehen, ist Nachhilfe überhaupt nicht leistbar.
3. Lernen, worauf es ankommt: Neben den klassischen Fachkompetenzen sind im (Berufs-)Leben immer mehr Fähigkeiten wie soziale Kompetenz, Kreativität, Zusammenarbeit und vieles mehr gefragt. Themen, die leider großteils nicht am Lehrplan stehen.

Unser Lösungsansatz:
1. Lernhilfe von SchülerInnen für SchülerInnen: Peer-to-Peer Lernen bietet einerseits eine individuelle und leistbare Unterstützung durch SchülerInnen. Andererseits zeigen diese meist älteren SchülerInnen – aus großteils höher bildenden Schulen – auch Perspektiven auf, sprich: es findet ein sozialer Ausgleich neben dem eigentlichen Lernen statt.
2. Außerschulische Academy: Mit der talentify Academy helfen wir jungen Menschen auf das spätere Leben vorbereitet zu sein – fachlich wie persönlich – mit jeder Menge Kreativität und Teamspirit. Einmal pro Monat werden auf innovative Weise Inhalte vermittelt, auf die es im Leben wirklich ankommt. Praktisch, spielerisch und am Punkt inkl. Diplom zum Abschluss.
3. Förderung von Talenten und sozialer Kompetenz: Beim Peer-to-Peer Lernen profitieren beide Seiten: SchülerInnen, die 1:1 Lernhilfe erhalten, verbessern nicht nur ihre Noten sondern stärken ihr Selbstbewusstsein und knüpfen soziale Kontakte. Fast weitreichender sind die Vorteile auf Seite der Lernhilfe gebenden SchülerInnen, gerade im Hinblick auf die Entwicklung und Stärkung sozialer Kompetenzen. Durch die Hilfe beim Lernen wird das eigene Wissen vertieft sowie das Selbst- und Verantwortungsbewusstsein gestärkt.

Die Onlineplattform talentify.me inkl. der mobilen App deckt dabei alle Prozesse wie das schulübergreifende Anbieten, Suchen und Bewerten von Lernhilfe sowie die Kommunikation zwischen den SchülerInnen automatisiert ab. Das Herz der Plattform ist ein Anreizsystem mit spielerischen Elementen (Gamification), welches es SchülerInnen zusätzlich interessant macht. Für das Anbieten und jede über die Plattform abgewickelte Stunde Lernhilfe werden als Belohnung Bonuspunkte verteilt, die z.B. für außerschulische Workshops, die talentify Academy oder Vorteile bei Unternehmen eingelöst werden können. Somit wird ein nachhaltiger Kreislauf nach dem Motto “Hilfe bekommen, Hilfe geben” aufgebaut. Die Registrierung ist völlig kostenlos, eine optionale Bezahlung der Lernhilfe erfolgt zu 100% zwischen den SchülerInnen. Wobei sie zwischen kostenlos und max. 10 Euro pro Stunde gedeckelt ist. Dies ermöglicht vor allem Haushalten mit geringem Einkommen den Zugang zu Lernhilfe.

talentify.me
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Detailinformationen:
talentify.me ist ein Projekt des Sozialunternehmens talent 2 talent GmbH, das von einem vierköpfigen Team umgesetzt wird:

• Mag.(FH) Bernhard Hofer: Projektleiter & Gründer (Vollzeit)
• MMag. Doris Hofer: Kommunikation & Marketing (Vollzeit)
• Christoph Schmid: Webentwickler (Teilzeit)
• Veronica Berne: Community Management (Teilzeit)

Weitere Informationen unter: https://www.talentify.me/ bzw. http://www.talentify.academy/

Projekt Wo Kinderfrende draufsteht, sind Kinderrechte drin

Anlässlich des Jubiläums der UN-Kinderrechte Konvention starten die Kinderfreunde NÖ diese Saison der Kinderrechteaktivitäten am 20. November 2014. In der St.Pöltner Innenstadt wurde gemeinsam mit Kindern eine Riesen-Geburtstagstorte gebacken und diese mit Informationen zu den Kinderrechten an die Bevölkerung verteilt. Es wurde gemeinsam gerührt, gelacht, gesungen und sogar getanzt. Wichtigste Kinderfreunde-Anliegen: Keine Form von Gewalt an Kindern, jedem Kind gleiche Bildungschancen und jene medizinische Versorgung, die es braucht sowie Mitsprache für Kinder in allen Lebensbereichen. Rund um den Geburtstag wurden vielerorts in Niederösterreich ähnliche, öffentlichkeitswirksame Projekte von Kinderfreunden und Kinderfreundinnen durchgeführt.

Wo Kinderfreunde draufsteht, sind Kinderrechte drin
Wo Kinderfreunde draufsteht, sind Kinderrechte drin
Wo Kinderfreunde draufsteht, sind Kinderrechte drin
Wo Kinderfreunde draufsteht, sind Kinderrechte drin
Wo Kinderfreunde draufsteht, sind Kinderrechte drin
Wo Kinderfreunde draufsteht, sind Kinderrechte drin
Wo Kinderfreunde draufsteht, sind Kinderrechte drin
Wo Kinderfreunde draufsteht, sind Kinderrechte drin

Anlässlich des Jubiläums der UN-Kinderrechte Konvention starten die Kinderfreunde NÖ diese Saison der Kinderrechteaktivitäten am 20. November 2014. In der St.Pöltner Innenstadt wurde gemeinsam mit Kindern eine Riesen-Geburtstagstorte gebacken und diese mit Informationen zu den Kinderrechten an die Bevölkerung verteilt. Es wurde gemeinsam gerührt, gelacht, gesungen und sogar getanzt. Wichtigste Kinderfreunde-Anliegen: Keine Form von Gewalt an Kindern, jedem Kind gleiche Bildungschancen und jene medizinische Versorgung, die es braucht sowie Mitsprache für Kinder in allen Lebensbereichen. Rund um den Geburtstag wurden vielerorts in Niederösterreich ähnliche, öffentlichkeitswirksame Projekte von Kinderfreunden und Kinderfreundinnen durchgeführt.

Im weiteren Projektverlauf wurde im Rahmen einer 5 tägigen Ausbildung der Ferienteams (Einzelveranstaltungen von März bis Juni 2015) ein besonderer Schwerpunkt auf das Thema der Kinderrechte gelegt. So wird neben den theoretischen Inputs auch aktiv mit praktischen Tipps und Tricks in einzelnen Workshops darüber nachgedacht, wie die Kinderrechte am Ferienalltag erlebbar gemacht werden können.
„Es ist eines unserer Arbeitsprinzipien, Kindern zu ihrem Recht zu verhelfen, auch im Gruppenverbund der Kinderfreunde- oder Feriengruppe. Das betrifft zum Beispiel Themen wie das Recht auf Mitbestimmung, das Recht auf Information oder die Aufklärung der Kinder über ihre Rechte. Mitbestimmung der Kinder in der Programmgestaltung, Erziehung zum Demokratieverständnis und viele andere Prinzipien sind Grundpfeiler der Kinderfreundearbeit.“

So verstehen wir die Kinderrechte als pädagogische Grundhaltung, woraus sich die Umsetzung am Ferienalltag wie folgt gestalten kann:
(ein kleiner Auszug aus den Ergebnissen der Workshops)
  Das Haus kinderfreundlich gestalten: Zimmerplakate, Willkommensplakat, Gruppenplakate,
  Informationen für Kinder zugänglich machen
Morgenkreis, Tagesablauf, Tagesprogramm, Vereinbarte Regeln (Hausregeln, Gruppenregeln)… Wir gestalten Plakate und Infotafeln für Kinder!
  Gemeinsame Planungen und Gestaltung von Aktivitäten
Machen wir es zum Ritual, gemeinsam mit den Kindern über Aktivitäten und Projekte nachzudenken und gemeinsam die Planung vorzunehmen.
  Regelmäßig Feedback der Kinder einholen
Stimmungsbarometer, Stimmungswürfel, Meckerkasten, Briefkästen, Feedbackbögen,

Jedes Kind, das mit uns Kinderfreunden auf Feriencamp fährt, soll von den Kinderrechten erfahren. Es gibt verschiedenste spielerische Möglichkeiten, sich gezielt mit dem Thema Kinderrechte auseinanderzusetzen. Im Idealfall greift man jenes Kinderrecht auf, das in der Gruppe gerade aktuell ist.
Beispiel – das Kinderparlament am Feriencamp Robinson Crusoe:
Eingebunden in die Geschichte: Die Kindergruppe strandet auf einer einsamen Insel. Es gibt mehrere Gruppen, jede Gruppe gestaltete eine eigene Flagge und wählte ihren Kapitän. Im Laufe des Camps gab es Kapitänsitzungen (Meetings) mit der Turnusleitung (2-3 Mal pro Woche). Die Kapitäne hatten den Auftrag, sich mit ihrer Gruppe vor den Kapitänsitzungen zusammenzusetzen und Wünsche und Anregungen aufzuschreiben. Bei den Gruppen mit den Jüngeren unterstützen die BetreuerInnen (waren dabei).

1. Wünsche wurden eingebracht
2. Diskussion über die Umsetzung während der Kapitänsitzungen
3. Verkündung im Morgenkreis

Abschluss des Projektes findet im Herbst 2015 statt, wo die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Kinderfreunde NÖ aus dem Bereich der Mobilen Animation das neu erarbeitete Kasperltheaterstück mit dem Titel „Skandal in Kasperhausen“ vorgestellt wird: Kasperl und seine Freunde erfahren und erleben gemeinsam mit den Kindern, welche Auswirkungen es hat, wenn Kinderrechte plötzlich keine Gültigkeit mehr haben. Um dem Papageien, dem Elefanten und dem Krokodil das Recht auf Gesundheitsversorgung, das Recht auf Freizeit und das Recht auf Information wieder zurückzuerlangen, begibt er sich auf spannende Abenteuer. Gemeinsam mit den Kindern rettet Kasperl die Rechte der Kinder gerade noch rechtzeitig zum großen Fest rund um den Internationalen Tag der Kinderrechte.

Detailinformationen:
Projektverantwortliche: Szilvia Szabo und Projektteam
Weitere Informationen unter www.noe.kinderfreunde.at

Projekt Gemeinnütziger Verein Väter ohne Rechte

Der gemeinnützige Verein „Väter ohne Rechte“ wurde im November 2007 in Niederösterreich gegründet. Er ist der erste Verein, der den Begriff „Vater“ im Titel führt, obwohl die Vereinsziele die Umsetzung von Kinderrechten sind, insbesondere des Rechtes auf BEIDE Eltern nach einer Trennung oder Scheidung. Dieses Recht entspricht dem Recht auf Familie, das in der Menschenrechtskonvention festgelegt ist, und das auch Eingang in die österreichische Verfassung gefunden hat.

Der gemeinnützige Verein „Väter ohne Rechte“ wurde im November 2007 in Niederösterreich gegründet. Er ist der erste Verein, der den Begriff „Vater“ im Titel führt, obwohl die Vereinsziele die Umsetzung von Kinderrechten sind, insbesondere des Rechtes auf BEIDE Eltern nach einer Trennung oder Scheidung. Dieses Recht entspricht dem Recht auf Familie, das in der Menschenrechtskonvention festgelegt ist, und das auch Eingang in die österreichische Verfassung gefunden hat.

Der Grund, warum der Begriff „Vater“ im Titel ist, liegt darin, dass bei der Vereinsgründung festgestellt worden war, dass es durchaus Vereine gab und gibt, die sich mit der Problematik der Entfremdung von Kindern von einem Elternteil auseinandersetzen. Diese Vereine führen aber eben den Begriff „Kind“ im Titel, weshalb sich die betroffenen Elternteile NICHT oder kaum an diese Vereine gewendet haben, weil sie meinten, dass ihre spezielle Problematik nicht Inhalt der Vereinsarbeit ist. Da damals wie heute  ca. 80% der betroffenen Elternteile Väter sind, wählte man diesen Titel. Und es zeigte sich, dass die Entscheidung insofern richtig war, als sich nun eben tatsächlich betroffene Elternteile an den Verein wandten und nach wie vor immer zahlreicher wenden, um Hilfe FÜR ihre KINDER zu erlangen.

Der Verein hat mittlerweile einen Frauenanteil von ca. 44%. Dieser setzt sich aus betroffenen Müttern, Großmüttern, vor allem aber Lebensgefährtinnen zusammen, die der Exfrau als Partnerin folgten. Sie alle leiden unter den momentan gegebenen familienrechtlichen Umständen, vor allem aber leiden die Kinder, die oftmals einen Elternteil entbehren müssen. Diesen Kindern eine Stimme zu geben, ist das Hauptanliegen des Vereines. Denn die Kinder werden aus Sicht des Vereins in familienrechtlichen Streitigkeiten sehr oft als Waffe im Scheidungskampf missbraucht. Unterhalt und Obsorge sind die Hauptstreitpunkte, in denen die Kinder Spielball des Rechtssystems, aber auch der Eltern sind. „Väter ohne Rechte“ setzt sich dafür ein, dass diese Situation den Eltern aber auch den Behörden bewusst gemacht wird, damit die psychische und physische Schädigung der Kinder erkannt und vermieden wird. In diesem Zusammenhang sind zahlreiche mögliche Erkrankungen der Kinder zu erwähnen, vor allem aber das Entfremdungssyndrom (Parental Alienation Syndrom).
Der Verein hat in verschiedenen Arbeitskreisen unter den ehemaligen Justizministerinnen Mag. Bandion-Ortner und Dr. Karl mitgewirkt und wird auch heute noch immer wieder zu Gesprächen eingeladen beziehungsweise zur Abgabe von Stellungnahmen zu verschiedenen Projekten und Gesetzen. Auch die Niederösterreichische Jugendwohlfahrt hat sich im Rahmen der Überlegungen zum neuen Kinder- und Jugendhilfegesetz an den Verein gewandt und eine Stellungnahme erhalten.

Zusammenfassend kann also festgehalten werden, dass der Verein „Väter ohne Rechte“ seit 2007 auf die Missstände im österreichischen Familienrecht hinweist, vor allem auf die möglichen problematischen und gesundheitsschädigenden Auswirkungen auf die Kinder. Bei aller Kritik, die im Sinne des Kinderschutzes und der Durchsetzung ihrer Rechte manchmal durchaus auch deutlich kundgetan wird, sucht der Verein die Kooperation mit den zuständigen Institutionen, um GEMEINSAM die bestmöglichen Lösungen für die Kinder zu entwickeln. Der Verein versteht sich daher als Partner aller, die sich für Kinder, deren Schutz, deren positive Entwicklung und der Durchsetzung deren Kinderrechte einsetzen. Sein Spezialgebiet ist das Familienrecht, in dem es FÜR die Kinder die Stimme erhebt und auf ihre oft schwierige Situation hinweist. „Väter ohne Rechte“ hilft daher Kindern bei der Um- und Durchsetzung ihres Rechtes auf BEIDE Eltern nach einer Trennung oder Scheidung. „Väter ohne Rechte“ hilft auch den betroffenen Elternteilen – Müttern wie Vätern -  und zeigt damit auf, dass es sich bei der Problematik um KEINEN Geschlechterkampf handelt, sondern um einen Systemfehler. Dieser Systemfehler trifft den betroffenen Elternteil gleichermaßen, gleichgültig ob es die Mutter oder der Vater ist. Vor allem aber trifft der Systemfehler die Kinder und schädigt sie nachhaltig, sowohl physisch als auch psychisch. Diese Fehlentwicklung aufzuzeigen und zum Wohle der Kinder zu beenden, ist das Ziel des Vereins.

Gemeinnütziger Verein Väter ohne Rechte
Gemeinnütziger Verein Väter ohne Rechte

Detailinformationen:
Der Verein erhält keinerlei staatliche Subvention. Er finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Der Gewinn des Preises wäre nicht nur eine Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit des Vereins, sondern auch Basis für die Anschaffung dringend benötigter Geräte wie zum Beispiel eines Laptops.

Weitere Informationen unter www.vaeter-ohne-rechte.at

KOMPA - get active

Das Projekt „Get active“ möchte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (in Folge umF genannt) auf das eigenständige Leben in der demokratischen Gesellschaft in Österreich vorbereiten, deren Selbstbewusstsein und Auftreten durch Wissensvermittlung stärken und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Die Vermittlung demokratischer Grundprinzipien speziell an die Zielgruppe der umF ist etwas völlig Neuartiges in Österreich.

KOMPA - get active
KOMPA - get active

Das Projekt „Get active“ möchte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (in Folge umF genannt) auf das eigenständige Leben in der demokratischen Gesellschaft in Österreich vorbereiten, deren Selbstbewusstsein und Auftreten durch Wissensvermittlung stärken und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Die Vermittlung demokratischer Grundprinzipien speziell an die Zielgruppe der umF ist etwas völlig Neuartiges in Österreich.

Da die umF in der Regel alle einen positiven Asylbescheid bekommen werden, d.h. Asylberechtigte werden, macht es Sinn, gerade diese Gruppe junger Menschen besonders auf das Leben in Österreich vorzubereiten und Wissen über sowie Verständnis für Demokratie zu schaffen, ihnen aber auch gleichzeitig die Schwierigkeit diese zu leben (Beispielsweise Sexismen, oder Rassismen die nicht sein sollten, aber in Österreich leider präsent sind) aufzuzeigen. Dadurch können sie sich in der Zukunft ebenbürtig mit anderen am Arbeitsmarkt bewerben und ein vollwertiger Teil der österreichischen Gesellschaft werden.
Zusätzlich beugt das Wissen über die Demokratie und deren Stärken und Möglichkeiten, die daraus resultierende aktive Partizipation und Teilhabe an der Gesellschaft, die Identifizierung mit Österreich als Heimat, der Gefahr von Radikalisierung der Jugendlichen vor.

Das Wissen wird in Form von interaktiven Workshops vermittelt. Eine Workshopreihe teilt sich in 4 Module auf:
1. Wissensstand und Interessen der TeilnehmerInnen ausloten; Vermittlung demokratischer Grundprinzipien wie Diskussions- und Konfliktkultur, Mehrheiten/Minderheiten, Antidiskriminierung etc.
2. Erlernen von demokratischem Handeln anhand interaktiver Übungen (z.B.: Wahl einer/s Gruppensprecherin/s)
3. Vermittlung demokratischer Regeln und Pflichten im täglichen Leben, am Arbeitsplatz, in ehrenamtlichen Tätigkeiten
4. Exkursion ins Parlament oder zur Friedensuni Burg Schlaining

Jedes Modul setzt sich aus 4 Unterrichtseinheitenzusammen. Die Konzeption und Leitung wird von geschulten MitarbeiterInnen der Caritas sowie von externen ExpertInnen durchgeführt. Bei jedem Modul werden vorher zum Thema gebriefte DolmetscherInnen der jeweiligen Muttersprachen der Jugendlichen vor Ort sein, um ein ganzheitliches Verständnis der vermittelten Inhalte zu gewährleisten.

Detailinformationen:
Projektverantwortliche:
Einrichtungsleitung: Mary Kreutzer
Projektleitung: Margerita Piatti

Weitere Informationen unter http://zusammenreden.net/kompa.html